Alcabean (DK) + Guests: Me To My Wall | 20.03.19 | Monarch

Mittwoch 20.03.2019
Live:
ALCABEAN (DK)
CONFESSION TOUR 2019
+ Special Guests:
ME TO MY WALL

Einlass: 19.30 Uhr
Abendkasse: 12 Euro
Tickets im Vorverkauf

Monarch
(Berlin-Kreuzberg, Skalitzer Straße 134, U-Bhf. Kottbusser Tor)

ALCABEAN – RETRO-INDIE? NICHT DIE BOHNE!

ALCABEAN wurde von den Brüdern Victor und Julius Schack (git/bass) gegründet und bald durch Joachim Holmsgaard (git) ergänzt. Nachdem die Jungs ihr Heimatland Dänemark sowie Großbritannien mit ihren fuzzigen, feedbackgeladenen Sound eroberten, sind sie bereit, auf das deutsche Publikum losgelassen zu werden. Wer im Sommer 2018 auf dem Roskilde Festival oder dem Smuk Festival war, ahnt, was da auf unsere Bühnen kommt.

ALCABEAN verbinden Elemente des alternativen Indie-Rocks der 90er-Jahre, der durch Silversun Pickups, Hum oder The Smashing Pumpkins ein breites Publikum fand, mit einem zeitgenössischen Sound – etwa im Stil von Bands wie Drenge oder Wolf Alice. So schlagen sie massive Brücken zwischen Melancholie und Euphorie.

Wütend, Grunge-infiziert, atmosphärisch und von schwerer, durchdringender Power getrieben kommen die Songs ihrer aktuellen EP „Head Down“ daher. Diese mag zwar nostalgisch in ihrem 90er-Jahre-Reminiszenz-Sound sein, steht aber mit einem Ausdruck von angstgetriebener Kraft ganz im Hier und Jetzt. Im März 2019 steht die Veröffentlichung von ALCABEANs Debütalbum an – und damit die Release-Tour.

ALCABEANs erste Singles fanden bereits Anklang beim Visions Magazine, Clash Magazine, Team Rock und dem Upset Magazine. Rolling Stone Journalist David Fricke spielte die Band in seiner Sirius XM Radioshow. Genügend Gründe, um mal in einem der Clubs vorbeizuschauen, die ALCABEAN im Frühling abzufackeln planen.

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EremitAge – so lautet der Titel des erscheinenden ersten Albums von ME TO MY WALL. Gleich einer Gemäldesammlung breitet die Band eine Auswahl an Songs aus ihrer gesamten Geschichte aus. Musikalisch werden die Wege nachverfolgt, die mit der Debut-EP “Sphair” (2014) aufgemacht wurden: sphärischer Gitarrenpop mit mehrstimmigen Gesang und zahlreichen akustischen Elementen, eingebettet in einen Klangteppich aus Elektronik und Ambient Samples.

Songwriting und Artwork des Albums verweisen jedoch auch auf eine andere mögliche Lesart des Albumtitels: Eremit Age – wirft einen Blick auf ein Menschen-Zeitalter individualistischer Selbstzerstörung und stellt die Frage nach dem Ausstieg – ob als Eremit oder, dem Arche Noah-Prinzip folgend, “2 von uns”.

Die Covergrafik von Zdenek Burian illustriert gleichermaßen den scheinbar unüberwindlichen Kreislauf, in dem sich der Mensch über die Natur erhebt und doch fallen muss. Aus romantischen Kindheitserinnerungen werden skeptische Zukunftsvisionen und der Mythos Einhorn wird getötet. Die Band hat ihre ersten Krisen durchlebt und reflektiert über Unvereinbarkeiten von Innenleben und Außenwelt. Die gute Nachricht ist: die Natur findet ihren Weg, auch oder gerade im Liebesleben.

So wie die lebende Skulptur von Judiesein auf der Coverrückseite – ein Schimmelpilz überzieht in bizarren, floralen Formen einen Stein. So sind es unterm Strich doch meist melancholische Lovesongs geworden – aber immer mit Pop-Appeal!

www.metomywall.de
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