Arrowwood – Eye of Ivy, Thorn and Moss

Arrowwood - Eye of Ivy, Thorn and Moss

Wer im wahrsten Sinne des Wortes „magische“ Musik sucht, der verirrt sich mitunter auf Mittelalter-Märkte. Hier munkelt man mitunter von einer Band, die sich ARROWWOOD nennt. Dahinter verbirgt sich die Sängerin CHELSEA ROBB aus Washington. Diese veröffentlichte zu Anfang dieses Jahres ihre bisher beste LP, Eye of Ivy, Thorn and Moss, voller Waldmystik und weiblicher Morbidität.

Diese Dame entstammt dem Neofolk der 2000er und nahm bereits mit NOVEMTHREE gemeinsam ein Gitarrenalbum auf. In ihrem letzten Werk Beautiful Grave (2013) waren hauptsächlich instrumentelle, abgründige Ritual-Tracks zu hören. Sie hat sich einen eigenen Stil erarbeitet, der von einigen etwas hilflos „Psychodelic Folk“ genannt wird.

Hier steigen leise Gitarrenseiten und Robbs nur gehauchte Märchen-Lyrics durch die Baumwipfel, während im dunklen Unterholz Drones, Glockenspiel, Flöten, mystische Rasseln und Trommeln erklingen. Die Geschöpfe des Waldes erscheinen in zauberhaften Momenten („Black Moth“, „The White Wolf“). Die feengleiche Robb liegt am Waldboden, horcht entrückt auf die Träume der Bäume und läd den einsamen Wanderer ein, niemals in die Stadt zurückzukehren („You Lay Upon The Leaves“). Dieser Fantasy-Trip hat es in sich!

Mit „Black Moth“ und „Through The Wood“ knickst sie leider vor ihrem rechten Kollegen, KIM LARSEN (SOLANACEAE, „I Saw Them Through The Pines“), mit dem sie schon ihr Album Beautiful Grave und seinen Song „O Deep Woods“ einspielte. Der Sänger von :OF THE WAND & THE MOON: („Black Moth“) hatte, u.a. von ihr inspiriert, 2010 sein Nebenprojekt Solanaceae gestartet.

Arrowwood
Eye of Ivy, Thorn and Moss
(Little Somebody Records)
VÖ: 02.01.2016

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