BLACK RUST – Medicine & Metaphors


Ahlen, New Mexico…



Die schönste Americana-Platte des noch jungen Jahres 2009 kommt aus der westfälischen Provinz. Genauer gesagt: aus Ahlen. Wie öde? Keine Ahnung, wer verirrt sich schon dahin. Auf jeden Fall scheint es dort fruchtbaren Boden für Musik irgendwo zwischen dem folkigen Neil Young und den poppigen Calexico zu geben. Genau das ist nämlich das Feld, das BLACK RUST beackern.

Sieht man mal vom etwas klischeehaft simplen Bandnamen ab, kann man der Truppe um Frontmann Jonas Künne eigentlich nur gratulieren. Medicine & Metaphors ist von vorn bis hinten stimmig, ohne langweilig zu werden. Die liebgewonnenen Ingredienzen des Genres werden gekonnt verquirlt und zu wunderbar eingängigen Songs zusammengebaut. Schon nach den ersten beiden Tracks ‚Everything’s Failing‘ und ‚Heartache. Now!‘ möchte man kaum mehr glauben, dass diese Musik aus Deutschland kommen kann. Okay, SOPHIA-Kopf Robin-Proper-Sheppard hatte als Produzent seine Finger im Spiel, aber trotzdem hat man lange keine Scheibe von so internationalem Format mehr aus hiesigen Landen gehört, zumindest aus der folkrockigen Ecke.

BLACK RUST (+ January Jaunt) am 19.03.09 live in Berlin/ Wild At Heart

BLACK RUST
Medicine & Metaphors
(Strange Ways/ Indigo)
VÖ: 30.01.2008

www.black-rust.de
www.myspace.com/somuchweakness

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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