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  HOLMES - Wolves
HOLMES - Wolves
29.10.2008 von sf


Neil Youngs schwedische Neffen.




Viel ist nicht in Erfahrung zu bringen über diese Band, die sich HOLMES nennt und eine so wunderbar altmodische Country-Pop-Melange spielt. Nur soviel: Das Quintett kommt aus Vänersborg in Schweden, traute sich 2002 erstmals an die Öffentlichkeit und hat nun nach einer EP (I Thought Of The Law) und einer Zusammenstellung früher Songs (So Far, So So) nun das erste "echte" Album fertig, veröffentlicht auf dem Label Black Star Foundation, wo schon Artverwandtes u.a. von Tiger Lou und The Book Of Daniel (CD-Kritik) erschienen ist.

Wolves ist dann auch gleich ein großer Wurf geworden. Eine Platte, wie sie Neil Young wohl in den ihm verbleibenden Jahren nicht mehr hinkriegen wird - aber es bestimmt gerne würde, wenn er nicht gerade wieder eine lärmende Muckerphase durchlebt. Lap Steel-Träumereien umfließen vorwiegend sparsame Arrangements, Akkordeon und Mandoline gibt es hin und wieder auch, ein Piano nur, wenn es besonders herzerweichend werden soll. Alles in allem regieren eher die leisen Töne - und eine Stimme, die nunmal auch nicht gerade wenig an den guten alten Onkel Neil erinnert. Opulent wird es aber auch manchmal: 'Storm' und 'Long Waiting' wären solche Fälle. Die Songs sind einer schöner als der andere - der abschließende Titeltrack bildet folgerichtig den Höhepunkt.

HOLMES
Wolves
(Blackstar/ Cargo)
VÖ: 31.10.2008


http://www.myspace.com/holmezzz
http://www.haleri.se/holmes
http://www.blackstarfoundation.com

Autor: Sebastian Frindte



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