Popmonitor live // Dienstag, 19.04.11 // NBI (Kulturbrauerei)


WRONGKONG + SEBASTIAN ARNOLD live + Party mit I.M. Trompete (Indielectro).

Dienstag, 19.04.2011 // NBI (Berlin-Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36, U-Bhf. Eberswalder Str.)
Live:
+ Indielectro-Party mit I.M. Trompete (Feinkost | Rohkost)
Einlass 20 Uhr, Abendkasse 6 EUR

WRONGKONG



„WRONGKONG klingen hypnotisch wie My Bloody Valentine, elektro-rockig wie The Rapture und kühl wie Ladytron – und das alles, ohne dass man ihnen Eklektizismus vorwerfen kann. Ihr Sound und ihre Melodien sind einfach unverkennbar WRONGKONG.“ (On 3 Radio.de)

20. Juni 2008, Neuhausen ob Eck. Die fränkisch-kanadischen WRONGKONG eröffnen das Southside-Festival mit einem Konzert auf der Green Stage. Tausende Besucher staunen nicht schlecht über den eigenwilligen Discopop der fünf Musiker, deren selbst betiteltes Debütalbum ein Jahr nach der Veröffentlichung in den USA (Mintyfresh) endlich auch hierzulande in den Plattenläden zu finden war. Die dazugehörige Single ‚Realboy‘ räumte munter einen Preis nach dem anderen ab und auch in Übersee: Beim Gewinn des Cravefest-Awards (Toronto) standen WRONGKONG zusammen mit Thom Yorke und Alex Is On Fire auf dem Siegertreppchen. Nun waren sie also in ihrer Wahlheimat angekommen, befanden sich auf der Bühne des wohl schönsten Sommerfestivals und schworen sich nach dem Gig, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein soll. Headliner des Tages waren übrigens Radiohead.

Seitdem ist viel passiert. Der musikindustrielle Kosmos veränderte sich in rasantem Tempo. WRONGKONG blieben davon unbeeindruckt ihrer DIY-Manier treu. Und der Erfolg gab ihnen Recht. Neben Auftritten beim Taubertal Festival, dem Sonnenrot, bei den Bavarian Open, dem On 3 Radio Festival, beim Reeperbahnfestival, auf Guerilla Tour mit Red Bull oder bei unzähligen Clubshows veröffentlichte die Band ihre Plug EP mit dem Song ‚My Dearest Enemy‘ (Mai 2010), zu dem sie zusammen mit Freunden aus der ganzen Welt ein verrücktes Video drehten.

Nun ist das neue Album fertig, das bald veröffentlicht wird. Wo, das verraten WRONGKONG nicht. Noch nicht. Und das ist gut so. Denn es ist ihnen ein Anliegen, sich eben nicht von einem mächtigen Deckmantel aus Erwartungshaltungen verbiegen zu lassen, sondern das zu tun, was man tun will. Und das ist schlicht und einfach, auf der Bühne zu stehen und live zu spielen. Alles andere, das passiert eh… bei der Band!

www.wrongkong.com
www.facebook.com/wrongkong
www.soundcloud.com/wrongkong

SEBASTIAN ARNOLD



Ein Schlagzeuger, ganz alleine auf der Bühne? Wer von SEBASTIAN ARNOLD und seiner musikalischen Performance hört, wird erst einmal stutzig. Dabei sieht das alles schon ungemein interessant aus: ein hölzernes Jazz-Drumset, umringt von blinkenden Synthesizern, obskuren elektronischen Klangerzeugern und vor allem: Kabeln. Den Gedanken an den verrückten Wissenschaftler in seinem Klang-Laboratorium spinnt man gerne weiter. Aber ein Schlagzeuger?

Doch schon beim ersten Ton kommt die leise Ahnung auf, warum dieser Mann mit seiner One-Man-Band einen völlig anderen Weg geht. Ohne Laptop, ohne Playback, ohne doppelten Boden. Er erarbeitet sich seinen Groove immer wieder von Grund auf, generiert die Bassline aus Oszillatoren und Stimmen, steuert den Synthesizer mit Trommelschlägen und improvisiert anschließend weitläufig über seine Loopschleifen. Der Puls von Elektronischer Tanzmusik trifft auf das weite musikalische Spektrum von Postrock und Indietronica. Die Rhythmen der Trommeln verzahnen sich eng mit den Beats aus den Lautsprechern, und plötzlich entdeckt man, dass die eine Hälfte der Band längst die Filter und Keyboardtasten bedient, während die andere auf dem Schlagzeug weiter Energie zum Publikum freisetzt. Soll man staunen oder tanzen?

Sebastian Arnold – Bits keep moving (digital grain dance) from beeah–music on Vimeo.

SEBASTIAN ARNOLD würde sagen: beides. Denn er beschäftigt sich seit 2008 intensiv damit, sämtliche Rollen einer Band gleichzeitig selbst auszufüllen. Viele Ideen seiner unzähligen in Berlin ansässigen Projekte und Kollaborationen aus den Bereichen Musik, Kunst und Informationstechnik fließen in seine „mad scientist drummer“-Performance ein, die nach dem gleichnamigen Debüt nun ein zweites Album hervorgebracht hat. Die neue Attempt to change a running system e.p. (beeah–music BEH009) erschien im September 2010 und wurde bereits auf diversen Festivals, Workshops und einer Clubtour live vorgestellt.

Mad Scientist Drummer zeigt herrlich gespieltes Schlagzeug mit spaßigen Beat Displacements, exquisite Dynamik zwischen Ghostnotes und Rimshots, schillernde Zimbeln und einen obertonreichen Tom-Sound, wie man ihn nur selten zu hören bekommt.“ Intro (Dezember 2008)

www.sebastian-arnold.net
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www.neueberlinerinitiative.de

Fotos © Wrongkong, Sebastian Arnold
Autor: [EMAIL=info@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]popmonitor.berlin[/EMAIL]

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