BEATPLANET

VOLKSEIGENER BEAT AUS BERLIN

‚Wer groovt, der schläft nicht!‘, antwortete der unvergessene Heinz Skodowsky (Leadsänger der Beatband ‚Heinz Skodowsky & die Pupsies‘) 1968 auf die Frage, warum er immer so übernächtigt aussehe. Ob er sich der Weisheit, seiner im Suff herausgebrüllten Worte damals überhaupt bewusst war, bleibt fraglich.

Für BEATPLANET jedenfalls, ist dieser Satz oberstes Gebot*!

Und so sind Sven ‚Remmidemmi‘ Rathke, Jan ‚Kawumm‘ Kertscher und Martin ‚Gecko‘ Gottschild ausgezogen, um den Menschen mit ihren Liedern und Texten die Schuhe auszuziehen, die Herzen zu öffnen und die Besinnung zu rauben. Nachdem die Drei, ohne es zu merken, schon einmal 1987 in der Schlange vor der Geisterbahn auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz direkt hintereinander anstanden, vergingen 10 weitere Jahre, bis sie sich, beim Büchsenwerfen auf dem Buchholzer Baumblütenfest, das erste Mal bewusst in die Augen schauten.
(Man war sich sofort sympathisch und schloß gleich Brieffreundschaft. In deren Verlauf kristallisierte sich schnell heraus, daß sowohl Remmidemmi und Kawumm, als auch Gecko große Freunde der Musik von Theo Schumann, Manfred Krug und Nancy Sinatra waren. Nachdem sie 1999 allesamt mächtig auf dem neuen Markt abgesahnt hatten, kaufte sich Kawumm ein Schlagzeug, Remmidemmi eine Gitarre und Gecko einen Bass. Sie nannten ihre Band bescheiden BEATPLANET. Von da an ging es steil bergauf.)

Nach erfolgreichen Konzerten auf runden Geburtstagen im Familien-, und Bekanntenkreis, in Kreisstädten, Kreissälen, Kreissparkassen und einer nahezu ausverkauften Tour in der U‘, entschied man sich im Interesse der Öffentlichkeit ein Album aufzunehmen. Im Mai ’00‘ war es dann soweit. Im Berliner ‚Brosche‘ Studio begannen die Aufnahmen zum Album ‚Wer beatet mehr?‘. Die Lieder des Albums tragen Titel wie: ‚Sie ist kein leichtes Mädchen‘, ‚Nachtschicht‘, ‚Laika‘, oder ‚Das ist die Liebe der Kosmonauten‘ und verstehen sich als eine Hommage an die musikalischen Ausbrüche heiratswilliger Tanzmusikvisionäre der 60er und 70er Jahre, die die Fräuleins am liebsten siezten und dem Kosmos noch die eine oder andere Überraschung zutrauten. Dem ganz jungen Hörer werden eher Bezüge zu den Beatles in den Sinn kommen, aber die Älteren werden sich vielleicht an den Musikautomaten in der Mokka-Milch-Eis-Bar erinnern, der zu einem Musikstück immer einen Filmausschnitt brachte. Frank Schöbel, die Musiker von Michael Hansen, Gerd Natschinskie, Günter Fischer und natürlich der junge Manfred Krug fallen hier sofort wieder ein.

Live sind BEATPLANET zu siebent, wie sich das gehört. Mehr wird nicht verraten.

Vor dem Beat ist jeder gleich.

* Noch vor: Du sollst nicht töten!

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