Christian Williams – Toward A More Perfect Union EP

Die USA feiern 250 Jahre Bestehen und doch ist der Bevölkerung nicht wirklich zum Feiern zumute. Zu verbittert gespalten ist das Land. Ein distanzierter Beobachter dieser Entwicklung ist seit Jahren der Gothic-Country-Sänger und Maler CHRISTIAN WILLIAMS. Schon seine letztjährige Akustik-EP beschäftigte sich mit dem Zustand seiner Heimat. Nun denkt er auch über eine bessere Zukunft nach. Ist sie erreichbar?

„Empire“ beginnt mit der nostalgischen Nationalhymne, bevor seine Akustikgitarre erklingt. Er erinnert an die amerikanische Revolution, von deren Freiheitsidee nicht mehr viel geblieben ist: „from fields of slaves to factory graves to soldier’s with their trust misplaced“. Die blutige Geschichte Nordamerikas endete in der totalen Privatisierung. Wie umgehen mit der Verarmung und Militarisierung der Bevölkerung?, fragt er sich bei „Same Song“ am Banjo.

Der einzige Gott, der in God’s own Country herrscht ist „Mammon“ und Trump ist sein falscher Prophet. Doch Williams ist sich sicher: „He brings out the worst in us, but we will overcome.“ Hier spielt er auf die Hymne der Bürgerrechtsbewegung „We Shall Overcome“ an. Doch damit es eine gemeinsame Zukunft geben kann, muss man überhaupt wieder miteinander sprechen. In „This Great Divide“ wagt er das Vertrauen in seinen Gesprächspartner: „Before you speak, let me look you in the eye and tell you, that I love you brother, or at least I’ll try. I won’t tell you what’s in your mind, if you don’t tell me what’s in mine.“ Vielleicht kann nur so die Spaltung überwunden. Begegnungsformate können ein Instrument dafür sein. Christian liefert den Soundtrack dazu.

 

Christian Williams
Toward A More Perfect Union EP
(Selbstvertrieb)
VÖ: 04.07.2026

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