EMERGENZA 2008


Stimmen der Bands zum weltweit größten internationalen Musikfestival für Newcomer.



Man nehme massenhaft Newcomer-Bands, schicke diese in einen musikalischen Wettbewerb und nenne das Ganze EMERGENZA: Fertig ist der Band-Contest für 150 Städte und 18 Länder!

Seit nunmehr 15 Jahren funktioniert dieses Prinzip und ist laut Statistiken von emergenza.net einer der renommiertesten Musikevents aufsteigender „Sternchen“ dieser Branche.

Allein in Berlin meldeten sich hunderte Bands für den Contest an. Jeder, der etwas auf sich hält, kann teilnehmen und ist mit einer geringen Startgebühr für professionelle Organisation und Technik dabei, denn auf eine finanzielle Unterstützung durch öffentliche Gelder kann EMERGENZA nicht zurückgreifen.

„Bei der Vorauswahl wird natürlich nicht nur auf die Musik gehört. Vielmehr kommt es auf das musikalische Verständnis, die Geschichte rund um die Bands und nicht zuletzt auf das eigene Gefühl an“, erklärt uns Fido, der Regionalmanager Emergenza Berlin.
www.myspace.com/emergenzaberlin



In 18 Vorrunden-Konzerten behaupteten sich über 120 Bands der unterschiedlichsten Musikgenres auf populären Berliner Bühnen, doch nur 72 davon rockten sich in die Seminfinals im SO36.

Bei jedem Halbfinale präsentierten sich jeweils acht Bands in 30 Minuten von ihrer musikalisch besten Seite und stellten sich dem Urteil des Publikums. Denn anders als bei anderen Wettstreiten unterbreiten die Musiker ihre Künste hier keiner fachkundigen Jury, sondern den direkten Konsumenten. Nach jedem Auftritt wurden per Handzeichen die Stimmen ausgezählt und am Ende des Abends die zwei besten Bands für das Finale verkündet.



Und was sagen die teilnehmenden Bands selbst zu diesem Wettkampf?

Cellardoor (Hard Rock): „Emergenza ist an sich eine gute Sache. Wir können so in großen Locations wie dem Lido und SO36 spielen, die sonst nicht so leicht zugänglich wären und müssen vorher auch keine zehn Stunden aufbauen. Außerdem hören uns auch Leute, die sonst vielleicht nicht zu unseren Konzerten kommen würden.“ Eher selbstkritisch beurteilen sie ihren aktuellen Gig. „Technisch waren wir heute nicht auf der Höhe, aber wenn wir es trotzdem weiter schaffen, dann beweist das nur, dass wir entgegen aller Kritik mit unserer Musik eben doch die Leute erreichen…“

www.myspace.com/enterthecellardoor

Summer State (Alternative Rock): „Emergenza ist ganz cool. Die ganze Organisation und das Equipment sind super. Wir erreichen wahnsinnig viele Leute und können so unsere Fanbase erweitern. Auch das Abstimmungssystem funktioniert. Andere sind ja nicht so überzeugt von diesem Verfahren, aber soll denn bei einem Konzert jemand Stimmzettel ausfüllen, einsammeln und auswerten? Auch das mit dem Vorverkauf wird überbewertet. Wenn eine Band überzeugt, kommt sie weiter.“ Etwas zurückhaltend und leise fügen sie hinzu: „Wir haben im letzten Jahr nur vier Karten verkauft und trotzdem die Vorrunde geschafft…“



An dieser Stelle sei erwähnt, dass Cellardoor und Summer State die Gewinner des 2. Semifinals sind und ins Finale ziehen.

www.myspace.com/summerstate

Ricci Tensor (Experimental Rock): „Schade, dass das Prinzip hauptsächlich über den Kartenverkauf funktioniert. Je mehr Leute man für sich mobilisiert, desto besser stehen die Chancen. Da ist die Qualität der Musik mitunter sekundär. Wir werden wahrscheinlich zu wenig verkauft haben, um zu gewinnen. Aber so sind die Spielregeln. Du bist zwar Künstler, aber musst auch Geschäftsmann sein. Trotzdem hätte ich zum jetzigen Zeitpunkt niemals davon geträumt, schon im Lido und So36 zu spielen…“

www.myspace.com/riccitensorband

Suited in Irony (Alternative Rock): Hier spielen schon ganz gute Bands mit und auch heute ist es sehr entspannt unter allen. Wir kommen auch mal um andere Bands zu unterstützen und Konkurrenz sollte es eigentlich auch nicht geben, aber es gibt ja immer schlechte Verlierer… Klar wollen wir auch was erreichen, aber wir sind nicht erfolgsgeil und froh, dass wir mitmachen dürfen. Jetzt haben wir es zwar nicht ins Finale geschafft, aber das ist nicht so tragisch, denn wir hatten massig Spaß…“

www.myspace.com/suitedinirony

Nun steht am 11. und 12. Juli 2008 das große EMERGENZA Finale im Postbahnhof aus. Wer mitentscheiden möchte, welche Band als Sieger den Hauptpreis mitnehmen und zum nationalen Finale beim Sonnenrot-Festival in Geretsried fahren kann, sollte sich unbedingt Karten sichern. Für viel Musik und gute Laune wird gesorgt sein! – Für alle anderen werden wir natürlich vor Ort sein, einen entsprechenden Bericht verfassen und das Ergebnis verkünden. Man darf also gespannt sein.

EMERGENZA-Finale am 11./12.07.2008
Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin
(S-Bhf. Ostbahnhof)
VVK: 10 EUR zzgl. Gebühren, AK: 12 EUR

Berlin-Finale n° 1 (11.07.2008)

CELLARDOOR (Hard Rock)
DIE GEFUNDENEN FRESSEN (Fusion Funk)
DEATH ON THE STAIRS (Rock)
STEAMENGEENE (70s Rock)
DRY MENTION (German Rock)
STRAIGHT AHEAD (Cross-over)
B.TOWN-BUSTED (Funky Soul)
PLACID HAZE (Indie Rock)
ARISE (Melodic Metal)
+ special guest: RADIANT / Dallas, Texas

Berlin-Finale n° 2 (12.07.2008)

6KORNBROT (Reggae)
TONTRÄGER (RocknRoll)
SUMMER STATE (Alternative Rock)
MY FEAR OF FALLING (Metal Core)
HI-HAT (Pop Rock)
THE SMOKIN 44S (Punk Blues)
KOLUMBUS KILL (Rock)
ROBERT LEE & THE FREES (Rock)
SZANATERRIA (Rock)
+ special guest: THE JERKS / Stuttgart

www.emergenza.net

Fotos: © Anne Erichson
Autor: [EMAIL=anne.erichson@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Anne Erichson[/EMAIL]

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