ENNO PALLUCA am 16.12.04 im KingKongKlub

Reduziert und ausdrucksstark war das Konzert vom großen PALLUCA, mit dem er seine Erstveröffentlichung [I]Na endlich Rock[/I] in Berlin präsentierte.

Man musste schon genauer hinsehen, wollt man die mit musikalischem Equipment bestückte „Bühne“ etwas genauer betrachten. Der große ENNO PALLUCA, wie er hingebungsvoll genannt wird, braucht anscheinend keine große Plattform. Auf verschwindenden drei Quadratmetern hatten es sich zwei weitere Musiker um PALLUCA bequem gemacht.

Ein bis auf’s Nötigste ausgestattetes Schlagzeug, ein kleiner Gitarrenverstärker, unterstützt durch eine Mini-Basskombo – mehr braucht’s bei ENNO PALLUCA nicht. So plärrte die E-Gitarre von ENNO im Takt zur rumpelnden Rhythmusmaschine, der Bass setzte zwischendurch auch mal aus, was soll’s. Wären die Musiker mit ihren Fähigkeiten auch noch so virtuos: es hätte nicht gepasst.

Minimalistisch sind dementsprechend auch PALLUCAs Sontexte gehalten. Warum auch großartig methaphern und umschreiben, wenn es auch unmissverständlich und gerade heraus geht? So halten denn auch Stücke wie ‚Trommler von Beruf‘, ‚Wahre Liebe‘ und ‚Gemeiner Mord‘ inhaltlich das, was sie verprechen.

Jawohl, es hat gerockt! Endlich!

http://www.ennopalucca.de

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmail