FLEET FOXES – Fleet Foxes


Folk, Indie & Satzgesänge.



Das Cover des Albumdebüts der FLEET FOXES wird geziert von einem Gemälde Pieter Brueghel des Älteren. Ein Renaissance-Bild mit einer Darstellung bäuerlichen Treibens. Zufall? Wohl kaum, und vermutlich auch nicht bloße Koketterie mit den „guten alten“ Zeiten.

Denn was die Band aus Seattle auf ihrem selbstbetitelten Werk veranstaltet, hat tatsächlich seine altertümlich anmutenden Momente. Fast schon sakrale Choräle, prachtvolle Melodiebögen, vierstimmiger Satzgesang: Crosby, Stills & Nash wurden hier nicht umsonst schon gern als Vergleich herangezogen. Wobei die Stimmen dann doch eher an My Morning Jacket erinnern – auch Amerikaner, die mit überaus anachronistischem Sound gerade Erfolge feiern.

Fleet Foxes schwankt noch ein wenig zwischen den letzten Ausläufern des Freak Folk (z.B. ‚Meadowlarks‘), auch wenn man einen Devendra Banhart hier nun wirklich nicht heraushört, und in Richtung Indie-Publikum zielenden Nummern à la Midlake (‚Ragged Wood‘, ‚Your Protector‘). In diesem Fall durchaus eine spannende Mischung.

FLEET FOXES
Fleet Foxes
(Bella Union/Cooperative Music/ Universal)
VÖ: 08.08.2008

www.myspace.com/fleetfoxes
www.cooperativemusic.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmail