MELT! Festival vom 18. – 20. Juli 2008 in Gräfenhainichen/ Ferropolis


„Emotional landscapes“ und kleine Schönheitsfehler.



Foto: Rainaldo Coddou

Schon war also wieder unglaublicherweise ein Jahr seit dem MELT! 2007 vergangen (
Foto: Geert Schäfer

Auch dass das Festival-Liveareal an sich zur Beherbergung der größeren Menschenmassen umstrukturiert werden musste, leuchtet zwar irgendwo ein, nahm dem Festival mit seinen nunmehr wesentlich weiter auseinander liegenden Bühnen und somit länger zu absolvierenden Fußmärschen allerdings einiges von seinem selbst im vergangenen Jahr noch vorherrschenden intimeren, familiären Charme, insbesondere das deutlich vergrößerte Areal vor der Hauptbühne ließ Assoziationen zu weitaus größeren Festivals aufkommen, was auch der Stimmung während der dort tapfer auftretenden ersten Acts des Tages eher abträglich war.
Nicht zuletzt infolge der insgesamt eher mäßigen, teils von orkanartigen Gewitterschauern erschütterten, im Nachhinein allerdings auch schon wieder romantisch verklärten Wetterverhältnisse drängte sich immer wieder eine sichtlich zu große Menschenmenge in die für Acts wie THE WHITEST BOY ALIVE, ZOOT WOMAN oder DIE TÜREN ohnehin eigentlich schon zu kleinen überdachten Zelt-/Nebenbühnen, was logischwerweise schnell zu subtropischer Sauna-Atmosphäre und Platzangst-Schüben inmitten eines sich beständig in Bewegung befindlichen und sich hartnäckig nach vorne schiebenden Pulks sowie zu daraus resultierenden Einlass-Stopps der dafür zu Unrecht beschuldigten Security und somit natürlich auch wieder zu stimmungsmäßiger Schieflage führte, wenn man, durchnässt wie man war, nicht einmal Acts oder gar seinen Lieblingsbands in überdachten, trockenen Gefilden beiwohnen konnte. Auch unsere Praktikantin Melanie machte sich zu Wetter und eigenwilligen Dresscodes so ihre Gedanken:

Leider stand die Sonne dieses Jahr nicht als Headliner auf dem MELT!-Programm. Wer die kompletten drei Tage trocken überstehen konnte, durfte sich glücklich schätzen, einige mussten nachts jedoch ihr Zelt auspumpen. Das führte auch dazu, dass die Anzahl blitzender Neon-Leggings gegenüber dem Vorjahr stark zurückging, jedoch nicht so stark, dass man beim MELT! nicht immer noch vom durchgestyltesten, vor allem buntesten Festival Deutschlands sprechen darf. Hier treffen sich die Hells Angels des schlechten Geschmacks, zu sehen gab es diesmal: Elchgeweihe, Großmuttermützen mit Wolfsohren (wohl aus dem Theaterfundus von Rotkäppchen), Regenschirmgerüste, die man am Gürtel lässig hinter sich her schliff. Die Devise war: Häng‘ dir um, was du zwischen deinem Kinderspielzeug findest, zieh nur Sachen an, die in den Augen wehtun oder zumindest glitzern. (mel)

All diese – je nach Sichtweise – kleineren oder größeren festivaltypischen Beschwerlichkeiten wurden natürlich auch in diesem Jahr locker wettgemacht durch die einmalige Location des ehemaligen Kohle-Tagebaus mit all seinen Baggern, Kränen und dem anliegenden See sowie durch ein abermals herausragendes Line-up aus zahlreichen spannenden Newcomern, etablierten Indie/Elektro-Acts und natürlich einigen der angesagtesten DJs der Stunde, die sich wie beispielsweise Markus Kavka, Supermayer, Ellen Alien oder natürlich den grandiosen Modeselektor auch wieder auf der offenen Big Wheel Stage bis zum frühen Morgen die Ehre gaben.

Auf der riesigen Converse Main Stage hatten die jeweils ersten Acts des Tages (insbesondere am Freitag/Samstag) naturgemäß einen etwas schwereren Stand, teils, weil sie einfach besser auf eine kleinere Indoorbühne gepasst hätten, teils, weil infolge des schon angesprochenen größeren Areals vor der Hauptbühne dort immer erst ein wenig mühsam Stimmung aufkommen wollte, was Freitag und Samstag sicherlich noch am besten den energetischen Brit-Rock’n’Rollern von den BLOOD RED SHOES und den inzwischen zu so etwas wie den elder statesmen of German Pop und Soul avancierten und zu relativ früher Stunde durchaus ausgelassenene Partystimmung verbreitenden PETERLICHT und SUPERPUNK gelang. Sonntag, als sich aber ohnehin alles nur noch auf eine Bühne fokussierte, gelang dies in erster Linie dem munter musizierenden Indie-Lofi-Kollektiv LOS CAMPESINOS aus Cardiff/Wales und den zur Improvisation neigenden, durchgängig schwer rhythmuslastigen amerikanischen BATTLES, die spätestens mit ihrem furiosen kleinen Hit ‚Atlas‘ auch die zunächst noch skeptischen und mangels Alternativen eher zufällig in den Sog der besessenen Math-Rocker geratenen Besucher gänzlich auf ihre Seite ziehen konnten.



Foto: Stephan Flad

Eher müde und von technischen Problemen gepeinigt präsentierten sich ADAM GREEN und KATE NASH, bei denen der Funke insbesondere auch wegen eines allzu zahmen Sounds nur sehr schleppend überspringen wollte, auch der samstägliche Auftritt von ROISIN MURPHY litt etwas unter den etwas zu schwachbrüstig von der Bühne schallenden Klängen, hinzu kam bei der sich redlich mühenden und immerhin ein zünftiges Party-Feeling erzeugenden Britin noch ein insgesamt etwas allzu gleichförmiges Pop-Einerlei.
Zwischendurch hatte man sich auch mal zur Gemini-Stage zu den französischen, etwas blass gebliebenen THE TEENAGERS sowie den Kölnern von KLEE begeben, die – angetrieben von einer gewohnt feurigen Suzie Kerstgens – die im Zelt anwesenden und sich dicht bis in die hinteren Reihen mitsingwilligen drängenden Massen mit einem aus eigentlich nur noch aus allseits bekannten Hits bestehenden Set beglückten und für eine heftigst überkochende Stimmung sorgten, worüber man sich wahlweise wundern oder – wenn man sich vom nervigen Geschiebe und daraus resultierenden Gleichgewichtsübungen nicht irritieren ließ – ganz einfach und ohne Vorbehalt freuen konnte.

Später sollten dann eigentlich HERCULES AND LOVE AFFAIR auf der Bühne der Gemini Stage stehen. Endlich Jubel, was bedeuten musste, dass die Band die Bühne betreten hat – als kleiner Mensch muss man sich eben manchmal auf seine Geräuschkulisse verlassen. Ein dickes Intrumental kam da von der Gemini Stage und wollte gar nicht mehr aufhören. Na gut, dachten wir uns, wer weiß was sich HERCULES da für ein Intro erdacht haben. Komisch nur, dass nur zwei satt vier Personen das Publikum bewegten. Denn auch wenn allen bald klar war, dass das unmöglich HERCULES AND LOVE AFFAIR sein konnten, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Bass und Melodien vermengten sich zu Techno-Electronica und brachten die Holzdielen der überdachten Bühne ordentlich zum Wippen. Die Frage, wer gerade auflegt, blieb trotzdem in der verregneten Luft hängen. Bis sich zum Schluss ein freundlicher Ansager entschuldigte, dass Hercules And Love Affair nicht kommen konnten sich bei ALTER EGO fürs spontane Einspringen bedankte. Wir bedanken uns auch bei ALTER EGO für das unverhoffte Tanzgewitter. (mel)

Widmen wir uns nun aber den vermeintlichen Headlinern, den so genannten „big names“ auf der Mainstage, von denen einige gar exklusiv deutsche Festivalbühnen besuchten und sich auch im Vorfeld schon voller Vorfreude über den Auftritt beim MELT! geäußert hatten. Von ihnen setzten DEUS am Freitag gegen 00:00 Uhr als erste definitiv ein nachhaltiges Ausrufezeichen, voller Energie und Spielfreude ließen die belgischen Indie-Dinos um Tom Barman keinen Zweifel an ihrem Status als exzellente Liveband und schafften es gar, das herrlich weirde, Tom Waits-artige ‚Theme From Turnpike‘ souverän in eine Reihe neben mit genau der richtigen Dosis Gitarren-Noise bestücktem Hymnenhaftem (‚Slow‘) und eher Beatlastigem (‚The Architect‘) vom tollen aktuellen Album Vantage Point oder Klassischem wie ‚Suds & Soda‘ zu stellen. Ein ganz starker Auftritt, da sollte man sich ihren Gig am 03.10. im Berliner Postbahnhof schon mal vormerken.

Eigentlich hatte man sich – vielleicht infolge einer schon leicht enervierenden Omnipräsenz in den zurückliegenden Monaten – von den EDITORS gar nicht so viel erwartet, doch als die Band wegen der Kate-Nash-Verzögerung um weit nach 1 Uhr bei eher widrigen äußeren Bedingungen die Bühne betrat und mit ‚Smokers Outside The Hospital Doors‘ der Startschuss zu einem fulminanten Auftritt mit mächtigem, stets wunderbar differenziertem Sound fiel, waren schnell alle emotionalen Dämme gebrochen und man ließ sich nur zu gern ein auf diesen wohligen Reigen aus Melancholie und Wave-Esprit, zahlreiche Hits und auch zwei neue Songs. Tom Smith, zunächst noch fast HipHop-like kapuzenbedeckt, später dann mit neuer Kurzhaafrisur überraschend, gab den gewohnt smarten und den eigenen Enthusiasmus gewohnt authentisch transportierenden (und schon mal herausschreienden) Frontmann einer Band, die sich definitiv in der ersten Liga integrer Indie-Bands etabliert hat, was nicht zuletzt dieser jederzeit imposante MELT!-Auftritt äußerst eindringlich belegt hat.
Im Vergleich dazu fielen die vom Standing her vergleichbaren FRANZ FERDINAND ein wenig ab, wirkte ihr mit Spannung erwarteter Auftritt stellenweise ein wenig zu routiniert und trotz des Openers ‚This Fire‘ nicht mit dem Feuer dargeboten, wie man es nach längerer Absenz auf deutschen Bühnen vielleicht erwartet bzw. sich gewünscht hätte. Doch natürlich hatte auch ihr Auftritt seine großen Momente, als zu Songs wie ‚Take Me Out‘, ‚Michael‘ oder ‚Do You Want To‘ kollektiver Mitsing-Zwang unter den meisten Besuchern ausbrach und man sich eines zwangsläufig aufkommenden Bewegungsdrangs wahrlich nur schwer entziehen konnte.



Foto: Geert Schäfer

Dass dies bei den Old-School-HipHop-Elektronikern von den STEREO MCS schon mal gar nicht möglich sein sollte, war eigentlich von vornherein klar, dass sich der von zwei Tastenmännern, einem Schlagzeuger und drei Background-Soulsängerinnen begleitete, gerne im Spurt über die Bühne tigernde Frontmann Rob Birch zusammen mit seinen Mitstreitern aber mit einer derart agilen Performance und unwiderstehlich aufs Tanzbein zielenden Beats die Massen vor der Hauptbühne in völligem Einvernehmen zu einer Art ekstatischem Jubel-Rave animieren konnte, konnte man so auch nicht unbedingt vorhersehen. Doch nicht nur ihre Klassiker ‚Connected‘ oder ‚Deep Down & Dirty‘, sondern auch viele neue Stücke vom wirklich starken neuen Album Double Bubble sind natürlich genau dafür gemacht.

Vier Stunden französischen House der Extraklasse gab es in der zweiten MELT!-Nacht auf der Gemini-Stage. Den Anfang machte Quentin Dupieux alias MR. OIZO. Ende der Neunziger hatte der Filmemacher und Musikproduzent mit ‚Flat Beat‘, dem Song zum von ihm produzierten Werbespot für eine Jeansmarke, einen Welthit. Auch wenn er einen solchen kommerziellen Erfolg seitdem nicht wiederholen konnte, blieb er in der Houseszene stets präsent. So verwunderte es auch nicht, dass es im und um das Zelt brechend voll war, als der kauzige Franzose auf der Bühne loslegte. Die Zigarette lediglich zum Trinken aus dem Mund nehmend, zauberte MR. OIZO zwei Stunden lang ein Set voller Zerstörungskraft in die begeisterte Menge.
Danach waren sein Landsmann und Labelkollege FEADZ zusammen mit der amerikanischen Sängerin UFFIE am Start. Als besonderen Leckerbissen hatten die beiden die Eurodance-Legenden TECHNOTRONIC mit dabei, die mittlerweile zu Klassikern gereifte Songs wie ‚Pump Up The Jam‘ oder ‚This Beat Is Technotronic‘ zum Besten gaben. Nach SNAP im Vorjahr war das wohl der diesjährige Trash-Einfall. Interessant war’s allemal. (ae)



Foto: Rainaldo Coddou

Schon im vergangenen Jahr sorgte GOLDIE zusammen mit MC Lowqui für einen dieser magischen, unvergessenen Momente, als er auf der Mainstage mit hypnotischem Drum’n’Bass und einer unterhaltsamen Performance den letzten Tanzwütigen den idealen Soundtrack zu einem malerischen Sonnenaufgang bescherte. Diesmal tanzten sich um ein Vielfaches mehr Leute in diesen ganz eigenen GOLDIE-Rausch, und als wäre der Wettergott dessen ganz spezieller Freund, hatte gegen 06:00 Uhr morgens ein am blauen Himmel thronender glutroter Feuerball der ansonsten vorherrschenden Bewölkung ein Schnippchen geschlagen und die Location zu neuem Leben erweckt. Zwischendurch gab’s auch wieder das inzwischen wohl obligatorische ‚Smells Like Teen Spirit‘ von Nirvana als Original aus der Konserve, zu dem alle nicht nur auf der Bühne Anwesenden zu vorgerückter Stunde ihre sportiven Qualitäten noch einmal mit letzter Kraft abriefen, und auch das von MC Kemo unzählige Male geforderte und nur allzu bereitwillig befolgte „Make some noise for the Gooooooooldie“ mit gaaaaaaanz langgezogenem „o“ dürfte noch so einigen Dance-Verrückten bis zum Ende des Festivals in den Ohren geklingelt haben. „See you next year“, gab uns ein inzwischen wohl endgültig zur alljährlich gebuchten MELT!-Eminenz avancierter, diesmal (u.a. tags zuvor mit seinen Metalhaedz) gleich mehrfach auftretender GOLDIE dann noch bei strahlendem Sonnenschein mit auf den Weg zum Zelt.

Am bereits von einer einsetzenden angenehmen, chilligen Abschiedsstimmung geprägten Sonntag war alles auf den nach fünf Jahren ersten Deutschland-Auftritt von BJÖRK ausgerichtet, und quasi ihr zu Ehren sollten später die ansonsten so imposant angestrahlten bzw. leuchtenden Tagebaubagger und Kräne nur für diese Show gänzlich im Dunkeln bleiben, es war aber auch wirklich alles auf die zu erwartende große Inszenierung der isländischen Experimentalpop-Ikone gerichtet. Zuvor gaben sich aber u.a. noch GET WELL SOON und HOT CHIP die Ehre.



Foto: Stephan Flad

„Ach, das sind Deutsche?“, fragte vor mir ein Besucher seine Begleitung, als Konstantin Gropper sich für den Applaus zum ersten Song bedankte. Sollen doch die Kulturwissenschaftler klären warum – was sie natürlich längst haben – aber das ist ein Qualitätsbeweis. GET WELL SOON sind die große Neuentdeckung der deutschen Musiklandschaft in diesem Jahr und führten auch beim MELT! wieder mit bemerkenswerter Routine die Schönheit von Groppers Songs, irgendwo zwischen Radiohead und Nick Cave, vor.
Zum dritten Mal in Folge waren HOT CHIP auf dem MELT! zu Gast. Leider hatten die Londoner mit Soundproblemen zu kämpfen, was die Stimmung auf der Bühne ziemlich drosselte. Davor ging’s jedoch recht ordentlich ab, was es um so ärgerlicher machte, dass das Konzert – vielleicht ja auch wegen der Technik – recht kurz ausfiel. (ae)



Foto: Geert Schäfer

Gegen 22:30 Uhr betrat schließlich eine doch von sehr vielen sehnsüchtig erwartete BJÖRK die Bühne, die sich für diesen exklusiven Festivalauftritt nicht lumpen ließ und dementsprechend mit allerlei Fahnen, Wappen, zwischenzeitlichem bunten Konfettiregen und nicht weniger als einer zehn-Frau-starken isländischen Bläsergruppe ordentlich auffuhr. Dagegen wirkte die weitere, eher im Verborgenen wirkende musikalische Unterstützung in Form eines Drummers und zweier für die Live-Elektronik zuständiger männlicher Musiker fast schon spartanisch, wenngleich insbesondere die stellenweise unheilvoll wummernde und tiefergelegte Electronica, teilweise im ungewöhnlichen, gleichwohl faszinierenden Zusammentreffen mit unterschiedlichsten Blasinstrumenten, für eine ganz spezielle Intensität sorgten. Als die zehn Mädchen an den Blasinstrumenten in ihren kriegerischen Gewändern in ruhigeren Augenblicken schon mal Stammesritualen gleich einen geschlossenen Kreis um die Protagonistin bildeten und diese sich schließlich mit großartig aufgeführtem, theatralischem Brimborium zu nun wieder anschwellenden dominierenden synthetischen Sounds und treibendem Beat „befreite“, gehörte dies zweifellos zu den vielen kleinen Highlights der Show.



Foto: Tobias Vollmer

In gut 90 Minuten servierte BJÖRK ein bestens austariertes Set aus Alt und Neu und lieferte insbesondere mit dem kraftvollen, in der Live-Performance besonders maschinoid anmutenden ‚Army Of Me‘ und dem gefühlvollen ‚Jóga‘ mit den in diesem Song so wunderbar besungenen „emotional landscapes“ ganz nebenbei die perfekte musikalische Entsprechung für die dieser imposanten Location innewohnende Kraft und Schönheit und setzte insgesamt mit ihrem Auftritt einen absolut angemessenen, noch lange nachhallenden Live-Schlusspunkt, der allein diesen zusätzlichen dritten Festivaltag schon gerechtfertigt hätte.

Wie sagte GOLDIE doch so schön am Ende seiner Performance? „See you next year!“ Dem ist nun wahrlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht ein letztes „Make some noise for the Goooooooldie“…

www.meltfestival.de

Fotos © Melt! 2008
Autoren: [EMAIL=thomas.stern@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Thomas Stern[/EMAIL], [EMAIL=alexander.eckstein@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Alexander Eckstein [/EMAIL] (ae), [EMAIL=melanie.gollin@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Melanie Gollin[/EMAIL] (mel)

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