King Camillo der Alchimist – Smoothies In Kowloon

Nanu, ist er das? Im Januar noch hatte Lofi-HipHopper VAU.ST sein letztes Album veröffentlicht und nun hat er sich schon wieder umbenannt. Als KING CAMILLO DER ALCHIMIST macht er mit seinem Jazzhop weiter, wo er aufgehört hat. Allerdings schweigt er diesmal am Mikro.

Ganze 19 Tracks von ein bis dreieinhalb Minuten Länge sind für Smoothies In Kowloon entstanden und drei Viertel sind rein instrumental. Das Intro „Dadüdada“ ist, wie man sich denken kann, etwa nur eine Pianomelodie mit Beats.

Die Vocals überlässt er lieber alten Stars, die er sampelt. „Inlove“ bietet zum Beispiel Soulsängerinnen, Saxophon und vieles mehr, allerdings nur als kurzer Ausschnitt. „Smiles_n_tears“ beruht auf der ersten Strophe von „Come See About Me“ von THE SUPREMES.

Die Auswahl melancholischer Themen und der Beats erinnert hier durchaus an internationale Acts des Genres wie TOKYOPILL. Es wird eine ähnliche Abendstimmung erzeugt („oertlich_latenight“). King Camillo hat sich seinen chilligen Vibe bewahrt. Hiermit braucht er sich nicht verstecken.

 

King Camillo der Alchimist
Smoothies In Kowloon
(Selbstvertrieb)
VÖ: 25.11.2024

Album auf Bandcamp

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