LEYAN – Dancing Sculptures


Startschuss zu einer glorreichen Zukunft: Berliner Quartett mit fulminantem Debütalbum.



Update: LEYAN am Samstag, 15.02.2014 live in Berlin @ Frannz w/ Guests: DO I SMELL CUPCAKES?

Dem seit 2006 in der jetzigen Besetzung bestehenden Berliner Quartett LEYAN war von Beginn an eine von unbändiger Leidenschaft angetriebene Spielfreude sowie der Wille zum maximalen Ausloten der eigenen Möglichkeiten eigen, und so beginnt das mit Spannung erwartete, vom renommierten Filmkomponisten Jürgen Ecke produzierte Debütalbum Dancing Sculptures dann auch quasi folgerichtig mit einem amtlichen musikalischen Feuerwerk in Form von vier druckvoll auf den Punkt gewuchteten, eruptiv-verdichteten Indiepoprock-Songs, von denen sich insbesondere ‚Heal The Knives‘ und ‚Lowdown‘ zusätzlich durch eine strahlende Hymnenhaftigkeit auszeichnen.

Im Verbund mit den immer wieder auch luftige Falsett-Regionen streifenden und eher zurückgenommenen Songs wie dem bereits in einem ZDF-Samstagabendkrimi zu Ehren gekommenen, wunderbar verträumten ‚Nescience‘ oder dem balladesken ‚Against Our World‘ besonders gut zu Gesicht stehenden, generell äußerst ausdrucksstarken Vocals von Sänger Christoph Ecke kommt nicht nur in diesen Stücken, sondern im stilistischen Ansatz von LEYAN per se zudem eine zweifellos intendierte und unbedingt innewohnende melancholische Note zum Tragen.

LEYAN – Promises (Official Video) from leyanmusic on Vimeo.

Man wird beim Hören des Albums förmlich der Ambition der Band gewahr, für diesen ersten offiziellen Longplayer alles, wirklich alles aus sich herausgeholt zu haben und über Grenzen gegangen zu sein, was sich naturgemäß halt nicht nur in der Oberflächenstruktur der Songs, sondern gleichermaßen in den zahlreichen kleinen Feinheiten, sprich der Liebe zum Detail manifestiert.

Dass sich die vier Vollblutmusiker von LEYAN auf ihre Profession verstehen, ist hier sympathischerweise dennoch niemals Selbstzweck, sondern eher Bestandteil eines handwerklich ausgereiften Subtextes, der den nötigen Raum zur Entfaltung und zur Verwirklichung einer gemeinschaftlichen, auf Dancing Sculptures durchweg beeindruckend realisierten musikalischen Vision von einer perfekt austarierten Symbiose aus dynamischem Alternative Rock und gefühlvollem Indiepop schafft.

LEYAN
Dancing Sculptures
(Noizgate Records / Rough Trade)
VÖ: 24.06.2011

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Autor: [EMAIL=thomas.stern@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Thomas Stern[/EMAIL]

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