LUCINDA WILLIAMS – West

„Unsuffer me…“.



Ziemlich genau zwei Reaktionen lässt West, das neueste Werk von LUCINDA WILLIAMS, zu:

1. Für Kenner der Materie: Pflichtkauf. LUCINDA ist seit über 20 Jahren amerikanisches Country- und Roots-Urgestein, seit dem Grammy-dekorierten Car Wheels On A Gravel Road (1998) in der ersten Liga der kontemporären Singer/Songwriter und quasi der weibliche Bob Dylan. West versammelt 13 schmerzbehangene, traditionell und genre-konform instrumentierte Songs voll bitterer Lyrik. So stellt man sich ein gut abgehangenes Alterswerk vor.

2. Für alle anderen: WILLIAMS‘ Songstrukturen sind eher der Versuch, die trübe Poesie in einen irgendwie passenden Klangmantel zu hüllen. Entsprechend zäh, harmonisch wenig überraschend und auch kaum abwechslungsreich schleppen sich die Lieder dahin, in der Regel gut anderthalb Minuten länger als nötig. Die WILLIAMS legt dabei großen Wert auf möglichst rauhes Timbre in der Stimme, das aber auch allzu oft übertrieben scheint. Kann ganz schön anstrengen.

Nun denn, man höre und wähle selbst…

LUCINDA WILLIAMS
West
(Lost Highway/ Universal)
VÖ: 02.03.2007

www.lucindawilliams.com
www.myspace.com/lucindawilliams
www.losthighwayrecords.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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