MUMFORD & SONS – Sigh No More


File under: Fleet Foxes meet Arcade Fire.



Ist es nun ein „New Folk“-Hype, den wir gerade erleben? Darüber darf man wohl noch herzhaft streiten, in jedem Fall aber finden Bands wie die Fleet Foxes oder zuletzt Noah And The Whale, die mit sympathisch antiquarischen Mitteln auch das Indie-Publikum in folkige Richtungen ziehen, ohne sich klar in den Americana-Reigen einzureihen, viel Resonanz und bekommen fast durchweg blendende Kritiken. Die Londoner MUMFORD & SONS passen da wunderbar mit ins Bild, wissen aber durchaus noch einmal eigene Akzente zu setzen.

Denn gegenüber oben genannten Kameraden gehen Sänger MARCUS MUMFORD und seine Mannen die Angelegenheit zwar ähnlich pathetisch, aber noch einmal deutlich energischer an. So kraftvoll, nervös aber auch im Songwriting so zielgerichtet wie Arcade Fire kommen die Tracks des Debüts Sigh No More rüber, während Melodieführung und Stimme nicht selten ein wenig an Friska Viljor erinnern. Als beste Beispiele für diese perfekte Symbiose dürfen Nummern wie ‚Little Lion Man‘ oder ‚Thistle & Weeds‘ gelten. Aber der Rest ist auch keinen Deut schwächer.

MUMFORD & SONS live:
17.11.2009 Magnet

MUMFORD & SONS
Sigh No More
(Gentlemen Of The Road/ Cooperative Music/ Universal)
VÖ: 23.10.2009

www.myspace.com/mumfordandsons
www.mumfordandsons.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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