DIE OLIVER MINCK ERFAHRUNG – Die Oliver Minck Erfahrung


Zu alt für Rock’n’Roll, zum Sterben zu jung?



WOLKE minus Benedikt Filleböck (und sein Piano) = DIE OLIVER MINCK ERFAHRUNG. Wäre eine schöne Gleichung, trifft sicher auch den Kern dieses Soloprojektes, ist aber doch nicht die ganze Wahrheit.

OLIVER MINCK setzt weitestgehend auf klassische Singer/Songwriter-Zutaten: die Akustikgitarre natürlich als Basis, die sonst so heißgeliebte Beatbox hingegen nur im Ausnahmefall reaktiviert. Gänzlich reduziert wirkt das Ganze aber nicht, sondern nicht selten auch nach kompletter Band-„Erfahrung“ (bspw. ‚Popstar‘).

Beim Songwriting gibt es keine Überraschungen: Geradezu typische MINCK-Melodien, ebensolche Themenwahl (Außenseitertum, Alltagskrisen, die Liebe natürlich), milde Selbstironie, und – wie immer – auch ein paar Reime, die allzu voraussehbar gewählt wurden. Kurz vor Schluss heißt es dann noch wehmütig: „Ich bin zu alt für Rock’n’Roll, zu jung zum Sterben / … / Die besten Jahre sind vorbei …“. Na gut, ein Rocker wird OLIVER MINCK wohl wirklich nicht mehr – aber das ist ja vielleicht auch gut so.

DIE OLIVER MINCK ERFAHRUNG
Die Oliver Minck Erfahrung
(Tumbleweed Records/ Broken Silence)
VÖ: 23.10.2009

www.myspace.com/dieoliverminckerfahrung
www.tumbleweedrecords.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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