PETE GREENWOOD – Sirens


Nick Drakes Erben, Vol. 78.



Es ist zwar eine Binsen-Weisheit, dass es für einen guten Song nicht mehr braucht, als eine Stimme und eine Gitarre – doch diese lässt sich halt einfach nicht leugnen. Erst recht, wenn man sie mit Platten wie dem Debüt des aus Leeds stammenden und in London ansässigen PETE GREENWOOD so wunderbar untermauern kann.

Der 27-jährige schwimmt ganz klar im Fahrwasser von Genre-Ikonen wie Nick Drake, mit ständig im Fluss befindlichem Figerpicking und über weite Strecken minimalistischen Arrangements. Bei den beiden Instrumentals ‚A‘ und ‚B‘, in der Mitte des Albums platziert, hilft dann nicht einmal der (fehlende) Gesang, um den Urheber des Ganzen zu bestimmen. Und auch in seiner Fähigkeit, Songs auf ihren Kern reduziert zu halten, kommt GREENWOOD dem großen Vorbild gefährlich nahe. Sirens ist kaum länger als 30 Minuten – die reichen aber, um einen neuen Stern am Singer/Songwriter-Himmel aufsteigen zu hören…

PETE GREENWOOD
Sirens
(Heavenly/ Cooperative Music/ Universal)
VÖ: 29.08.2008

www.myspace.com/petergreenwood
www.heavenly100.com
www.cooperativemusic.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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