UNBUNNY – Snow Tires


Re-Release eines bislang kaum beachteten Schatzes.



Warum wird ein Album einer bis dato höchstens absoluten Insidern bekannten Band nach vier Jahren noch einmal veröffentlicht? Im Falle von Snow Tires müsste man eigentlich andersherum fragen: Wieso erst jetzt, wieso wurde uns dieses wunderbare Kleinod so lange vorenthalten? UNBUNNY ist das Projekt des Amerikaners JARID DEL DEO, der vorliegende sein fünfter Longplayer.

Vergleiche, die in diesem Zusammenhang immer wieder gerne bemüht wurden, weil sie auch wie die Faust aufs Auge passen: der frühe Bowie, Neil Young in der After The Goldrush-Phase, oder, für die Jüngeren, der verquere Indie-Folk von Neutral Milk Hotel kombiniert mit der Fragilität Elliott Smiths. DEL DEO setzt nur selten auf unmittelbar eingängige Melodien, seine Arrangements sind ausgedünnt, genau wie seine Stimme. Und doch gibt es dezente, nicht zu Ende gedachte, aber gerade darum ergreifende Pop-Ansätze, etwa ‚Certain Lights‘ oder ‚Nothing Comes To Rest‘, für deren Anziehungskraft andere Künstler morden würden.

UNBUNNY
Snow Tires
(Affairs Of The Heart/ Indigo)
VÖ: 29.08.2008

www.myspace.com/unbunny
www.sonambulance.com
www.affairsoftheheart.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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