SOLEA – Finally We Are Nowhere


Gepflegte Spannungsarmut.



Unspektakulären Konsens-Emo-Indie-Pop ohne große Höhepunkte liefern SOLEA auf ihrem zweiten Album Finally We Are Nowhere. Fiel der selbstbetitelte Vorgänger (2003) noch ein wenig rockiger aus, drängen nun vermehrt getragene Töne ins Zentrum. Die Ballade ‚Almost Innocent‘ ist hier das beste Beispiel, mit dem nachfolgenden ‚The Same Old Stories‘ bildet sie den Abschluss der Platte und führt deren Probleme prototypisch vor Augen: Aufreger oder Überraschungen gibt es nirgends zu entdecken. Die genannten Tracks könnten genauso gut Jimmy Eat World-B-Seiten sein, auf ein Album hätten sie es bei jenen aber wohl nicht geschafft.

Die lauteren Nummern, etwa der Titelsong, ermöglichen ebensolche Verwandtschafts-Assoziationen. Die Refrains sind nett, aber kaum mit genug Schmackes versehen, um sich über die Songdauer hinaus festzusetzen. Kein Zweifel, Finally We Are Nowhere ist keine üble Platte, man kann sie sich aber auch ohne schlechtes Gewissen sparen.

SOLEA
Finally We Are Nowhere
(Arctic Rodeo/ Alive)
VÖ: 04.10.2008

www.myspace.com/solea
www.solea.org

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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