THE FEELING – Twelve Stops And Home

Mainstream-Pop-Rock fürs Formatradio.



Die Zielgruppe von THE FEELING kann man relativ leicht umreißen: Leute, die von sich behaupten: „Ich höre alles, auch mal Rock“. Twelve Stops And Home wird vermutlich bald mit sechs seiner zwölf Songs aus jedem Radio geschallt kommen und danach für Telefonie-Konzerne werben oder die Abspanne von Sportsendungen untermalen. Verhältnisse wie bei James Blunt also.

Und so ähnlich wie dessen ja gar nicht so schlechte Platte ist auch Twelve Stops And Home: gar nicht so schlecht. Aber leider auch nicht so toll, wie sie gern wäre. Pop-Rocker wie ‚I Want You Now‘ wechseln sich mit zumeist übertrieben pathetischen Balladen wie ‚Sewn‘ ab. Zwischendurch gibt es Retroeffekte, wie die Orgel in ‚Never Be Lonely‘, „Yeah-Yeah“-Muckertum (‚Anyone‘) und Lyrics, die in ihrer passgenauen Belanglosigkeit (La-La-La-Liebe!) wunderbar das Bild komplettieren. Nicht umsonst (und nicht ungestraft) berufen sich THE FEELING auf Vorbilder wie ELO und Supertramp!

Dass THE FEELING trotz all der Kritikpunkte gar nicht so schlecht sind, verdanken sie ihrem stets durchscheinenden Talent für Ohrwürmer, die jedes Kind innerhalb kürzester Zeit begreift. Wie gesagt: Werbeagenturen und Hitradios dürften sich daran ergötzen.

THE FEELING
Twelve Stops And Home
(Island/ Universal)
VÖ: 02.06.2006

www.thefeeling.de
www.islandrecords.com
www.universal-music.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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