VANILLA SKY – waiting for something

Wieviel Emo braucht der Mensch?

In den letzten Monaten scheint es, als sei „Emo“ das neue Schlagwort für jegliche Art von Musik geworden, die auch nur annähernd etwas Melodie in ihren Songs einbindet. Was ist nur aus den Zeiten geworden, als man bei SAVES THE DAY oder DASHBOARD CONFESSIONAL noch das Gefühl haben konnte, besondere Musik zu hören?
Aber die Rettung naht, und zwar aus Italien. VANILLA SKY, nicht zu verwechseln mit den Hupfdollen von VANILLA NINJA, die im Augenblick beweisen wollen, dass Frauen und Gitarren doch nicht zusammen passen. Waiting For Something, der neueste Langspieler des Quartetts, macht Spaß, und das vom ersten Ton an. Wunderbare Popmelodien kreuzen sich mit knackigen Gitarren-Riffs und klingen nach der perfekten Symbiose. Auch der Gesang passt sich sehr harmonisch ein und erinnert in seinen besten Momenten an die grandiosen cleanen Stellen von BOYSETSFIRE. Das einzig Negative, was man diesem kleinen, aber feinen Album nachsagen kann, ist die Tatsache, dass es zu rund klingt. Kein Song sticht wirklich prägnant heraus und kann als Hit bezeichnet werden.
Insgesamt aber eine Mischung, die in diesen Tagen sicherlich auch live auf deutschen Bühnen überzeugen wird.

Der perfekte Soundtrack für die Autofahrt in den nächsten Sommerurlaub ans Mittelmeer.

VANILLA SKY
waiting for something
(tfr music/ Zomba)
veröffentlicht

http://www.11pm.de

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