XTR Human + Guests: Whole | Do 07.05. | Marie-Antoinette

Donnerstag 07.05.2020
Live:
XTR HUMAN
+ Special Guests:
WHOLE

Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr
Tickets im Vorverkauf
(8€ zzgl. Gebühr)
Abendkasse: 10 Euro

Marie-Antoinette
(Holzmarktstraße 15-18, S-Bahnbogen 47, Ecke Holzmarktstraße / Michaelkirchbrücke – hinter dem BVG-Gebäude, S/U-Bhf. Jannowitzbrücke)

XTR HUMAN aus Berlin gibt es seit 2012. Sie haben seitdem einen markanten eigenen Stil zwischen Coldwave, Post-Punk und Shoegaze entwickelt. Mit „INTERIOR“ veröffentlichen sie am 24.04.2020 ihr langerwartetes zweites Album und stellen dieses im Mai auch in Berlin im Marie-Antoinette vor.

„INTERIOR“
Inhaltlich steht das Reflektieren auf dem neuen Longplayer im Vordergrund. Die in Töne gegossene Zerrissenheit und Entfremdung, die Angst vor dem Scheitern und der ewige Zweifel sorgen per se für eine melancholische Atmosphäre, die sich als dystopische Schönheit an den Hörer schmiegt und dort verweilt.

Das ist Achtziger-Post-Punk, der die Brücke zum UK-Indie-Rock des 21. Jahrhunderts schlägt – dabei kurzweilig im Vergnügen, fokussiert im Songwriting. Mastermind Johannes Stabel gibt den mal verzweifelten, mal beschwörerischen und immer getriebenen Romantiker mit erdigem Timbre auf den Stimmbändern, während um ihn herum ein dichtes Geflecht an Gitarren und Synthesizern schwirrt.

www.xtrhuman.de
www.facebook.com/XtrHuman

WHOLE, bestehend aus Alexander Leonard Donat und Thomas Schernikau, ist ein Berliner Duo, das auf „BIAS“ meist treibend, oft elektronisch, mit Hang zum Düsteren, mal entrückt, dabei aber stets warm, flächig und einnehmend klingt. Das kann poppig („Lust/Terror“), krachig („Get Away“), erst selbstbewusst und in der Folge fragil und verzweifelt klingen („Tides Made By Our Hands“) – und dann hat man gerade die ersten drei Songs gehört.

WHOLE thematisieren die Liebe zu Mitmenschen, Partnern, aber auch sich selber gegenüber und gar Materiellem. Sie ist nur so lange intakt, wie der Moment anhält, in dem eine einzigartige Verbindung herrscht. Wird sie unterbrochen, übernimmt die Voreingenommenheit die Oberhand: Bias. Bereits Erlebtes beeinflusst oder behindert gar zukünftiges und lässt das Selbstbild in der Gegenwart bröckeln, das sich permanent seiner Bedeutung vergewissern will. Dabei haben Menschen zu kämpfen mit: Entfremdung, Zweifel, Verlust, dem Hineingeraten in neue Situationen.

Donat und Schernikau schickten sich ihre Songideen und Skizzen für „BIAS“ drei Jahre lang per Mail gegenseitig zu und vollendeten sie in der Folge. Sie kennen sich seit einer gemeinsamen 10-tägigen Tour mit ihren Bands Leonard Las Vegas und Forced Movement im Jahre 2009. Aus dieser Zeit stammt auch das Klavier des Abschlusssongs „Amsterdam“, das von der Flüchtigkeit des Lebens handelt. Im Zeitalter des Internets löst sich nach unserem Tod zuerst unser Geist, dann der Körper und schließlich unsere Onlinepräsenz langsam in Bits und Bytes auf.

www.facebook.com/WHOLEband

FacebooktwitterpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterpinterestlinkedintumblrmail