Alexandra Savior – Belladonna Of Sadness

So wie man sich mitten drin fühlt in diesem Album schon nach wenigen Momenten des merkwürdig plötzlichen Eröffnungsstücks „Mirage“, so meint man, ALEXANDRA SAVIOR müsse einem doch schon mal begegnet sein in all den Jahren, das Songwriting versiert, die Stimme reif mit junger Note, der Sound eine Reise in die spektrale Vielfalt der Sechziger. Doch man irrt, auf verblüffende Weise. Denn verpasst hat man nichts, Belladonna Of Sadness ist tatsächlich das Debüt der gerade 21-jährigen Singer-Songwriterin aus dem Wunderland Portland. Die elf Songs darauf, darunter die bereits vorab veröffentlichten Singles „Shades“, „M.T.M.E.“ und „Mystery Girl“ (nicht aber das aus der Serie True Detective bekannte „Risk“), entstanden in Zusammenarbeit mit ARCTIC MONKEYS-Zauberjunge ALEX TURNER, der fraglos seinerseits wiederholt ein Gespür dafür bewiesen hat, das Klassische im Moment der Moderne zu finden. So sind Savior und Turner ein match made in heaven, das uns in Belladonna einen echten Evergreen schenkt, frei von allem Tand, sanft zur Seele, sehnsüchtig und geheimnisvoll und frivol. Unwiderstehlich.

ALEXANDRA SAVIOR
Belladonna Of Sadness
(Columbia / Sony)
VÖ: 07.04.2017

Live

28.04.2017 Berlin – Quasimodo

www.alexandrasavior.com

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