BEACHWOOD SPARKS – The Tarnished Gold


Zurück in der Vergangenheit.



Es war um die Jahrtausendwende, als BEACHWOOD SPARKS ziemlich für Aufsehen sorgten – allerdings nur bei einem kleinen Kreis eingeweihter Kritiker und deren Jüngern. Denn so richtig groß wurde die Band damals nicht, sie war wohl einfach zu früh dran mit ihrem Alternative Country und 60s-Harmony-Gemisch. Nun versucht man sich mit dem Album The Tarnished Gold nach über zehn Jahren an einem Comeback.

Es ist schon erstaunlich, mittlerweile haben Bands wie Fleet Foxes das Genre zu neuem Glanz und einer gewissen Massentauglichkeit geführt, und trotz dieser durchaus nicht abstreitbaren musikalischen Nähe fühlt sich The Tarnished Gold doch irgendwie ganz anders an. Denn hier bekommt man tatsächlich ziemlich originalgetreues, mühelos wirkendes 60s-70s-Feeling, von dem sich die jüngst wiedervereinten Beach Boys heute eine Scheibe abschneiden könnten. Nostalgie ja, aber wenn, dann wenigstens gut gemachte.

Von vorne bis hinten wähnt man sich in einer anderen, besseren Zeit. Die Songs sind warmherzige, liebenswerte und durchweg gemütliche Nummern, die sich aber nie durch allzu offensichtliche Wendungen oder dramaturgische Steigerungen anzubiedern versuchen. Das könnte zwar letztlich auch ihr Problem werden, weil es wohl wieder den Weg in die Hot Rotation verbaut. Aber wen kümmert das schon?

BEACHWOOD SPARKS
The Tarnished Gold
(Sub Pop/ Cargo)
VÖ: 29.06.2012

http://www.myspace.com/beachwoodsparks

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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