CLAP YOUR HANDS SAY YEAH – dto.

Clap clap, yeah yeah…



In der heimischen Indie-Szene verkauften CLAP YOUR HANDS SAY YEAH schon ohne Plattendeal zigtausende Einheiten ihres Debüts. Kein Wunder also, dass die Industrie schnell auf sie aufmerksam wurde. Und weil man sie als das nächste große Ding pries, war auch der kleine Berlin-Gig im letzten Jahr ohne Mühe ausverkauft.

Nun darf man sich also auch ohne Live-Gefühl von den Qualitäten der Band um Sänger ALEC OOUNSWORTH überzeugen. Das Positivste vorweg: So lautmalerisch ihr Name auch sein mag, die Musik der New Yorker Senkrechtstarter ist zum Glück überhaupt nicht großmäulig oder trendversessen. Ihre stampfenden Rhythmen scheinen von Bands wie ARCADE FIRE geerbt zu sein, der leicht hysterische Gesang ebenso. Ansonsten geht der spröde Charme von CLAP YOUR HANDS SAY YEAH deutlich in Richtung der guten alten TELEVISION. Mit ‚The Skin Of My Yellow Country Teeth‘ gelingt es ihnen aber sogar, die Vorbilder kurzzeitig in den Schatten zu stellen.

Eine Sensation sind CLAP YOUR HANDS SAY YEAH damit jedoch eigentlich noch nicht. Ausladende Melodiebögen fehlen, und selbst auf Dynamik wird kaum gesetzt. Trotzdem geht eine wundersame Faszination von diesem Debütalbum aus. Man weiß nicht so recht warum, und eigentlich möchte man ALEC OUNSWORTH manchmal am liebsten den Hals umdrehen. Ein gewisser Masochismus zwingt einen aber doch immer zum Weiterhören. Und Wiederhören. Und Wiederhören…

CLAP YOUR HANDS SAY YEAH
dto.
(Wichita/ Cooperative Music/ V2)
VÖ: 20.01.2006

CLAP YOUR HANDS SAY YEAH am 16.02.06 live in Berlin/ Postbahnhof

www.clapyourhandssayyeah.com
www.wichita-recordings.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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