Coogans Bluff – Flying To The Stars

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COOGANS BLUFFs Stoner-Jahre scheinen endgültig vorbei zu sein. Schon mit ihrem 2012er Album Poncho Express und dem Ausstieg des damaligen Sängers gab es einen radikalen Richtungswechsel. Nun, mit Flying To The Stars zwei Alben später, sind COOGANS BLUFF zum wahren Genre-Amalgam mit Elementen aus Free-Jazz, Psychedelic, Fusion, Kraut-, Space- und Bluesrock mutiert.

„Flying To The Stars“, der fast 13-minütige Opener des Albums, beginnt freejazzig und aufgedreht, so dass die Bläser nur so quietschen, um nach drei Minuten Spielzeit in einen entspannenden und nahezu mantrischen Gesang überzugehen – ganz wie ein turbulenter Raketenstart mit anschließender Sicht auf die scheinbar friedlich in den Gravitationskräften vor sich hin treibende Erde. „Where No Man Has Gone Before“ groovt hingegen ungehobelt voran und kontrastiert dabei einen seligen mehrstimmigen Refrain, der an die großen Rockhymnen der 1970er-Jahre erinnert. Zum Abschluss von Flying To The Stars entlassen uns COOGANS BLUFF mit einem bluesrockigen Psychedelic-Song a lá CRIMSON KING: „No Need (To Hurry Up)“ ist atmosphärisch und einnehmend, hat seine ruhigen Momente sowie rasante Ausbrüche und klimaxische Erhebungen.

COOGANS BLUFF
Flying To The Stars
(Nois-O-Lution)
VÖ: 27.05.2016

www.coogansbluff.de

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