COWBOY KOLLEKTIV – dto.

Lagerfeuerstimmung für den Küchentisch…

Das COWBOY KOLLEKTIV sind STEFFEN KRÜGER und OLIVER GIMBEL. Beide wohnen irgendwo hier um die Ecke: Berlin-Friedrichshain goes Country am Küchentisch. Aufgenommen wurden die 13 Lieder dann auch gleich im eigenen Wohn- und Schlafzimmer mit zwei Mikrophonen und einem Computer. Mehr braucht der geübte Großstadtindianer und Best-Western-Tourist auch nicht, um eine hübsche Lagerfeuerstimmung im CD-Spieler zu entfachen.

KRÜGER und GIMBEL spielen akustische Gospels, Spirituals und vorgetäuschte Blues- und Hillbilly-Standards. Sie singen zu zweit und auf Deutsch. 13 mehr oder weniger liebevoll geschrammelte Songs von Glück, Sehnsucht, Alltag und Kummer. Das ganze Programm eben… Bierernst nehmen KRÜGER und GIMBEL ihren Großstadt-Folk zum Glück selber nicht. Inbrünstig bearbeiten sie ihre Gitarren, erinnern dabei abwechselnd an die Liedermachergeneration der 60er und 70er Jahre oder FUNNY VAN DANNEN. Textlich erreichen sie seine Genialität und seinen Humor nicht, aber dafür haben sie eine ebenso schöne Portion Alltagspoesie zu bieten (‚Satt und glücklich‘, ‚Glücklicher sein‘).

Am Schluss wird sogar in Zeitlupen-Geschwindigkeit gejodelt: ja-ho-jala-hüdi. Verstehe ich nicht ganz, aber egal, ist ja Folksmusik. Zum Glück hat der Spätkauf gegenüber noch auf. Und außerdem: „Ich hab’ noch Kraft und Elan, ich lerne Taxis zu fahr’n“.

COWBOY KOLLEKTIV
Cowboy Kollektiv
(Trikont / Indigo)
veröffentlicht

http://www.trikont.de

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