DICK BRAVE & THE BACKBEATS am 23.02.2004 in der Columbiahalle

Frei nach dem Motto ’Get the party started’ setzten DICK BRAVE & THE BACKBEATS die Columbiahalle in Bewegung.

Irgendwo zwischen Pressevertretern, Rock ’n’ Roll Fanatikern jüngeren und älteren Datums, SASHA Groupies und Mutter-Kind-Gespannen versuchte auch meiner einer einen Blick und ein Ohr zu riskieren. In der zu einer von Blitzen durchzogenen überdimensionalen Sardinendose mutierten Columbiahalle war das gar nicht so einfach. Jetzt könnte man zwar sagen, dass wundert doch keinen mehr, aber der Vergleich zum letzten Konzert im Columbia Fritz mit lediglich an die hundert zahlenden Gästen ist schon beeindruckend. Was gute Musik und bekannte Namen in Verbindung mit guter PR so alles bewirken können.

Ebenso beeindruckend war die Stimmung im Publikum, denn kaum einer konnte sich dem Rausch der qualitativ hochwertigen Darbietung auf der komplett im 50’s Style dekorierten Bühne entziehen. Da wurde mitgesungen gewippt und soweit es der Platz zuließ auch in good old Rock ’n’ Roll Manier das Tanzbein geschwungen.

Zünftig präsentierten DICK BRAVE & THE BACKBEATS ihr musikalisches Können und ihre Entertainerqualitäten. DICK brachte mit seinem Charme nicht nur die weiblichen Fans in den ersten Reihen, sondern auch den Rest des Publikums zum Schmunzeln und die BACKBEATS brillierten durch ein Feuerwerk an Showeinlagen. So balancierte PHIL X. HANSON den Kontrabass zwischenzeitlich auf einer Hand oder gab akrobatische Zwischeneinlagen auf dem Klavier von MIKE SCOTT, während MATT L. HANSON mit den Sticks jonglierte und DICK und ADRIANO BATOLBA zusammen über die Stage robbten.

Für die Dauer von drei Stunden und mehreren Zugaben wurde das Publikum in die 50’s versetzt, wobei natürlich auch das schon vom Album bekannte Material jüngeren Datums, wie ’Walk this way’, ’Freedom’ oder ’Give it away’, nicht fehlen durfte. Zusätzlich präsentierten DICK BRAVE & THE BACKBEATS zahllose noch nicht durch sie auf CD gebannte Songs so zum Beispiel auch aus „Dirty Dancing“, dem 80’er Filmhighlight schlechthin.

Als mein persönliches Highlight möchte ich hier noch den Abschlusssong ’Great balls of fire’ benennen, bei dem die Jungs ähnlich dem Album komplett die Instrumente durchtauschten.

Alles in Allem ein sehr gelungener Abend, den ich dank SAT.1 und ihrer schnellen Berichterstattung sowie einem kurzen Weg nach Hause, bei einer etwa sieben Minuten langen Reportage über das Konzert in den Spätnachrichten des genannten Senders ausklingen lies.

Gerne wieder!

http://www.dickbrave.com

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