DRY KILL LOGIC – The Dead & Dreaming

DRY KILL LOGIC sind zurück… mit voller Wucht.

Seit 12 Jahren machen sie jetzt schon Musik zusammen, die vier harten Männer um Frontshouter Cliff Rigano. Mit ihrem 2001 Werk The Darker Side of Nosense, einer brachialen Mischung aus Metall-Riffs, peitschendem Schlagzeug und verzerrtem Shouting standen die Chancen nicht schlecht, im Zuge des SLIPKNOT-Hypes ganz nach vorne zu kommen. 2004 sind sie zurück und veröffentlichen dieser Tage ihr viertes Album The Dead & Dreaming.

Viel verändert hat sich seit 2001 nicht. Mit Jason Bozzi ist zwar ein neuer Gitarrist an Bord, aber musikalisch ist alles beim Altbewährten, Brutalen geblieben. Der Vierer hämmert und prügelt sich durch 11 Titel, ohne Rücksicht auf Verluste. Im Gegensatz zu The Darker Side of Nonsense bleibt jedoch kein Song wirklich im Kopf hängen, vielmehr vergehen die knapp 40 Minuten ohne wirklichen Höhepunkt.

Zudem kann man in Zeiten, in denen man selbst bei SLIPKNOT zur Akustikgitarre greift, mit einer derart simpel gestrickten Platten keine Akzente mehr setzen. Die Messlatte wurde durch jüngere Bands wie KILLSWITCH ENGAGE oder CALIBAN bereits viel höher gelegt. Daran kann auch die beeindruckende Produktion von Eddie Wohl und Rob Caggiano nichts ändern, die bereits für die Veteranen von ANTHRAX hinter dem Mischpult saßen.

The Dead & Dreaming wird sicherlich seine Liebhaber finden, für den großen Durchbruch kommt es jedoch drei, vier Jahre zu spät.

DRY KILL LOGIC
The Dead & Dreaming
(Steamhammer/ SPV)
VÖ: 27.09.2004

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