ELECTRONIC PLEASURES FESTIVAL 5 am 27.10.07 im Columbiaclub


Reisegruppendynamik mit ANGSTFABRIKK, NURZERY[RHYMES], VIGILANTE, TYSKE LUDDER und AGONOIZE.

„Alle Jahre wieder…“
So oder so ähnlich sollte man einen Artikel über das ELECTRONIC PLEASURES FESTIVAL eigentlich beginnen. Zumindest verleiht die Phrase der Hoffnung Ausdruck, dass die von der RGKP organisierte Veranstaltungsreihe auch zukünftig eine fest einzuplanende Größe im Veranstaltungskalender darstellt. Denn die zunehmend größer werdende Publikumsresonanz zeigt deutlich, dass die RGKP auf dem richtigen Weg ist.

Dem Line-Up des Abends gaben bekannte und unbekanntere Lokalmatadoren einen gelungenen Rahmen.


ANGSTFABRIKK

Als erster Act präsentierten sich ANGSTFABRIKK. Im Sound dieser Berliner Formation spürt man deutlich die Einflüsse von Elementen des Oldschool-EBM, was in keinem Fall als Kritik zu deuten sein sollte. Gerade das sympathische Bühnenauftreten von Frontmann RALF und sein gekonntes Spiel mit dem Publikum macht einen ANGSTFABRIKK-Auftritt zu einem erinnerungswerten Ereignis. Auf dem ELECTRONIC PLEASURES FESTIVAL bewiesen die Jungs zum wiederholten Male gekonnten Humor und ein gesundes Selbstbewusstsein. So konnten sie es sich nicht verkneifen, die ehemaligen Lokalhelden von And One auf die Schippe zu nehmen.


NURZERY[RHYMES]

Mit NURZERY[RHYMES] wurde es im Folgenden musikalisch reichlich brachialer und industrieller. Das im Jahr 2000 gegründete Electro-/ Industrialprojekt veröffentlichte Anfang Oktober den Longplayer Injections, was natürlich einen perfekten Grund für einen Besuch in der Hauptstadt bot.


VIGILANTE

Als einzige internationale Gäste präsentierten sich VIGILANTE. Die Chilenen, die sich eher dem Industrial-Metal verpflichtet fühlen, brillierten auf der Bühne durch die energiegeladene Fusion von brachialen Rythmusgitarren mit elektronischen Rythmen und Klängen. Leider fand diese Kombination bei den zahlreich anwesenden Electrofanatikern nur bedingt Zuspruch. Eines der Highlights ihres Programms war der Gatsauftritt von AGONOIZE Frontmann CHRIS für die Präsentation des Titels ’Hardcore’.


TYSKE LUDDER

Mit TYSKE LUDDER wurde es im Folgenden wieder etwas minimalistischer. Bedeutungsschwer und gewohnt provokant eröffneten die Jungs ihre multimediale Performance mit ‚Khaled Aker‘. Leider wurde die beim Publikum sofort entstandene Euphorie und Begeisterung durch zahlreiche technische Pannen eingetrübt. So wurden Überspielungsversuche, wie a-capella Gesänge, nur noch lächelnd zur Kenntnis genommen und viele der nach vorne gestürmten Gäste traten den Rückzug zur Bar an.


AGONOIZE

Die gefühlten Headliner des Abends waren AGONOIZE, womit auch das deutliche Auffüllen der Halle geklärt wäre. Man kann schon sagen, dass bereits mit dem Opener ‚C.O.A‘ einige der Konzertbesucher rot sahen, was auch praktisch zu dem neuen Outfit der Berliner passte – eindeutig ein Heimspiel vor tobenden Besuchern, und es war offensichtlich, dass die Drei es genossen haben! Es folgten weitere Club-Kracher aus dem aktuellen Album Sieben wie auch schon Älteres, aber mit ebenso hoher Pogenwertigkeit. Tja, man wollte wohl nichts anbrennen lassen – wozu es allerdings zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Besorgnis gab. Splatter-Electro at its best!


AGONOIZE

Mehr Bilder findet ihr in unserer www.myspace.com/angstfabrikk
www.angstfabrikk.de
www.myspace.com/nurzeryrhymes
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www.vigilante.cn
www.myspace.com/vigilanteband
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www.myspace.com/agonoize
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Foto: © Ivo Dmitrov
Autor: [EMAIL=christoph.albrecht@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Christoph Albrecht[/EMAIL]

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