ESTATE – The Opposite Of Indifference

Österreicher auf agressiv-emotionalen Pfaden.



Mit The Opposite Of Indifference präsentieren die fünf Österreicher von ESTATE ihr zweites Album. Wie so häufig – auf dem Weg zum zweiten Album – wurde dieser Schritt von einigen Veränderungen begleitet. So haben ESTATE nun eine neue Frontstimme und sind beim Berliner Label RECORD OF THE YEAR beheimatet. Das derzeitige Line-Up liest sich wie folgt: LEO PISSENBERGER (Vocals), BERND HIMSL (Guitar), MICHAEL FORSTNER (Drums), ARMIN BREUER (Guitar, Vocals) und BARTOSZ ANTOSZEWSKI (Bass).

Bevor es hier um den Silberling selber geht, ein paar Worte der Kritik in Richtung PR. Es gibt so manche Sätze, die man selbst als Musiker nur ungern über sich lesen wollen sollte. Noch schlimmer ist es, wenn diese dann auch noch in den bandeigenen Promotionstexten auftauchen. Hier ein Standardbeispiel, das ganz klar zu der Gruppe derartiger Kommentare zählt: „Auf The Opposite of Indifference gibt es Screamo/ Hardcore von einer Qualität, die man sonst nur aus den USA gewohnt ist.“ Bravo: Mit einem Satz die Voraberwartungen in Sachen Eigenständigkeit und Kreativität auf ein Minimum reduziert und das Gesamtwerk im vielfältigen Brei des US-Hard- und Emocore versenkt.

ESTATE präsentieren auf The Opposite of Indifference neben neuem Material (6 Songs) auch Neuaufnahmen der Songs der im Februar 2005 selbst veröffentlichten EP Arson Architecture (Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmail