FIRST TAKE Vol. 21


Heute mit: SONNIT.

SONNIT



Die Geschichte der 1996 in Braunschweig gegründeten und mittlerweile in Berlin beheimateten Band SONNIT ist logischer Weise um einiges reicher. Den ersten großen Erfolg konnten sie im Jahr 2000 (noch unter dem Namen EAT HER EYES) beim damaligen MTV-Talentwettbewerb „brand:newcomer talent quest“ erzielen, wo sie vor rund 3.000 Teilnehmern auf dem 2. Platz landeten. Als Vorband von u.a. Fury In The Slaughterhouse erlangten sie später durchaus deutschlandweite Bekanntheit und wurden vom Branchenriesen Sony für die Produktion ihres Debüts Popgun (2002) unter Vertrag genommen. Nach einer Neuorientierung und Umbesetzung – die Gründungsmitglieder Holger Jung (keys, guit) und Ralf Rathjen (guit) verließen 2004 die Band – besteht die ehemals fünfköpfige Combo nunmehr aus Peter M. Glantz (drums, percussion), Guido Hespenheide (bass) und Alexander Struck (voc, guit).
Für die Produktion ihres zweiten, selbstbetitelten Studioalbums, welches für den 05.05.2008 angekündigt ist, haben sich SONNIT in den vergangenen drei Jahren in diversen deutschen Studios eingeschlossen, um zusammen mit Christoph Schauer das neue Material zu realisieren. Als Vorbote präsentieren sie auf dem vorliegenden Demo vier vielversprechende Songs, die die musikalische Neuorientierung der Band in Richtung „Arthouse Pop“ konsequent unterstreichen: opulent, atmospärisch, eingängig, tanzbar und dennoch außergewöhnlich genug, um nicht im Einheitsbrei unter zu gehen. Über allen Tracks thronen Pop-/Rock-Referenzen aus den 80ern und 90ern en masse; und wer mit den üppigen Arrangements und der leicht pathetischen Gundstimmung im durchaus massenkompatiblen Format kein Problem hat, dürfte mit SONNITs kommendem Album viel Freude haben.

www.myspace.com/sonnitband

Fotos: © ANY LE MOE, SONNIT
Autor: [EMAIL=jana.schuricht@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Jana Schuricht[/EMAIL]

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