GREGOR SAMSA + PG.LOST am 08.01.2009 im Magnet Club


Alles andere als krabbelig und wuselig!

Eigentlich hätten PG.LOST ja nur im Lokal spielen sollen, und zwar einen Tag später. Und nicht als Vorband, sondern als Headliner. Aber wer konnte denn auch schon damit rechnen, dass eine Einladung von GREGOR SAMSA und dem Magnet Club käme, sich am Vortag ihres eigentlichen Tournee-Termins in Berlin schon einmal warm zu spielen. Da sagt man natürlich nicht nein. Also gibt es nun eben zwei Konzerte! „Super finden wir das! Wir werden heute die ganze Nacht in Berlin durchfeiern“, freut sich Kristian, Sänger, Gitarrist und Pianist der Norrköpinger Schweden-Kombo und schaut glücklich auf sein Bier in der Hand.



PG.LOST

Sie haben auch Grund zu feiern, denn sie haben gerade einen sehr gelungenen und atmosphärischen Auftritt hingelegt, und das mit nur vier Songs ihrer aktuellen Scheibe It’s Not Me, It’s You! (
Gregor Samsa

Pärchen können da plötzlich vor lauter Rührung gar nicht mehr von sich lassen, wenn sich Bennett und King gleich zu Beginn beim Einstiegssong ‚Ain Leuh‘ mit unsäglich sanften und geradezu seufzenden Stimmen gegenüber an den zwei Keyboards sitzen und sich tief in die Augen blicken, während sie die Ballade zum Besten geben. Die Blicke im Publikum werden mit dem Fortschritt des Konzertes auch immer verträumter, das Klatschen immer schwächer, so erstarrt ist man in Schönheit.
Nein, wirklich. Mit der Figur aus Kafkas Erzählung haben GREGOR SAMSA außer dem Namen wahrlich nichts gemeinsam. Kein „harter“ Panzer, keine „strampelnden“ Füßchen und kein Huschen und Wuseln finden sich im musikalischen Imperium dieser im Jahr 2000 gegründeten Band.

Nach einer letzten Zugabe verabschieden sich die magischen Sieben, die auf der Bühne eine perfekte Einheit aus Harmonie bilden, dann allerdings viel zu schnell, nachdem sie vor allem Songs ihres neuen Albums Rest, aber auch ältere Stücke der 55:12-Platte gespielt haben. Etwas schüchtern lädt Bennett noch ein, mit ihnen gemeinsam nach dem Konzert im Nebenraum des Magnet Clubs weiterzufeiern, dann sind sie auch schon weg und hinterlassen ihr verzaubertes, um nicht zu sagen „in Verwandlung erstarrtes“ Publikum.

www.gregorsamsa.com
www.myspace.com/gregorsamsamyspace
www.pglost.com
www.myspace.com/pg.lost

Autor: [EMAIL=daniela.saleth@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Daniela Saleth[/EMAIL]

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