HARRISONS – No Fighting In The War Room


It sounds like everything and more…



Das Debütalbum der vier Musiker aus Sheffield wurde mal eben in fünf Wochen aufgenommen, nachdem sie zwei Jahre lang fröhlich musizierend durch die Heimat tourten und das South by Southwest Festival im fernen Texas aufmischten. Das Straßenschild der örtlichen Harrison Road nahmen die kleinen Gauner kurzerhand mit, um es als Bühnenrequisite zu benutzen – womit auch die Namensgebung erklärt wäre.

In klassischer Gitarrenband-Besetzung fabrizieren die Jungs schmissigen Indierock mit knackigen Hooklines, nordenglischem Akzent und teilweise durchaus rotzigen Lyrics.
No Fighting In The War Room klingt zwar auf Anhieb nicht sehr innovativ, doch spätestens nach dem dritten Song offenbart sich ein kontrastreiches Hörvergnügen mit stilistischen Spielereien. Dynamische Tempowechsel liefern das gewisse Etwas – von groovigen Beats, über fröhliche britpoppige und rock’n’rollige Pfade bis hin zu härteren Gitarrenriffs wird hier nichts ausgelassen, zum Glück! ‚Monday’s Arms‘ versprüht Disco-Fever-Funken, ‚Man Of The Hour‘ steht im Zeichen des Punkrock und ‚Listen‘ klingt dann wieder geradezu rührend dank des sentimentalen Gitarren-Geschraddels und der inbrünstig von Sänger Adam Taylor geträllerten Melodie. Ansonsten geht es aber bis auf zwei, drei Songs eher rockig zu, wenn auch gemäßigt. Aber das macht ja nix, der lausbubenhafte Charme und die hörbare Spielfreude und die Kreativität der Band sind die besten Ingredienzien, die das Album haben kann, und die relativ einfachen, aber dafür abwechslungsreichen und charmanten Melodien lassen eigentlich keine Wünsche offen. Und nach dem zweiten Durchlauf stellt sich, entgegen aller anfänglichen Zweifel, sogar Wiedererkennungswert ein, wer hätt�s gedacht und tanzbar ist die Mucke allemal!

Bleibt nur zu hoffen, dass dieses bemerkenswerte Debüt keine Eintagsfliege bleibt und sich die noch relativ junge Band erstmal auf ihren Lorbeeren ausruht. „We feel we have made an album of diversity. It sounds like everything we wanted and more. It has the slower numbers, it has the faster numbers, the upbeat and downbeat numbers. The production is perfect to our initial vision and we couldn�t be happier.“

Dito – das Album macht auf jeden Fall happy, da haben die Jungs ganze Arbeit geleistet. Vor allem ‚Medication Time‘ und ‚Dear Constable‘ sind uneingeschränkt empfehlenswert und schreien nach mehr!

HARRISONS
No Fighting In The War Room
(Groenland/ Cargo)
VÖ: 15.02.2008

Den Song ‚Allen Ginsberg Said James Dean�s A Twocker‘ runterladen, 3 Videos angucken und in 5 Tracks des Albums reinhören:
http://www.groenland.com/newsletter/newsgerman090108.html

www.harrisonroad.co.uk
www.myspace.com/harrisonssheffield
www.groenland.com

Autor: [EMAIL=susanne.lang@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Susanne Lang[/EMAIL]

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