HEAD AUTOMATICA – Decadence

[B]Außergewöhnlich ungewöhnlich.[/B]

Das Album [I]Decadence[/I] von HEAD AUTOMATICA ist alles andere als das, was man sich darunter vorstellt. Dem einen oder anderen wird der Name des Sängers DARYL PALUMBO ein Begriff sein. Doch der Glassjaw-Frontman zeigt sich auf diesem Album nicht von seiner düsteren, depressiven und wütenden Seite, die man von ihm gewöhnt ist.

Um sich von dem Ganzen musikalisch ein Bild machen zu können, hier das Rezept: Man mische Pop-Rock der Achtziger mit ein wenig siebziger Jahre Disko-Fever und gebe eine Prise langjährige PunkRock-Gitarre dazu und koche die Sache heiß auf. Nach dem Abkühlen werden ein paar Funk- und Drum’n’Bass-Streusel untergehoben. Fertig ist [I]Decadence[/I].

Verantwortlich für dieses Album ist der Producer Dan Nakamura, der auch schon für die Gorillaz tätig war. Herausgekommen sind leider nur 37:45 Minuten, die aber so unterschiedliche Stile vermischen, dass für jeden etwas dabei ist.

Während ‚Beating Heart Baby‘ noch ganz gut in den herrlich erfrischenden musikalischen Stil von Bands wie The Ataris passt, ist der Song ‚Please Please Please‘ ein aufgemotzter Achtziger-Trip. Die beste Party in sich hat der Track mit exzellent gewähltem Titel ‚Dance Party Plus‘.

Gute Laune-Rock für viele Gelegenheiten. Delicious, Baby!

HEAD AUTOMATICA
[I]Decadence[/I]
(wea/ Warner)
VÖ: 24.01.2005

http://www.headautomatica.com
http://www.wea.de

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