HEY GRAVITY! – Risen


Punkrock poppig aufpoliert.



HEY GRAVITY! – so heißt die neue Band der charismatischen Sängerin JUSTINE BERRY, ehemals Frontfrau der gefeierten UK Garage-Rocker M.A.S.S. Wie man auf der Scheibe hören kann, hat JUSTINE nichts von ihrer Energie eingebüßt. Die Frau rockt, was das Zeug hält, ihre Stimme hat beeindruckende Power – sie brüllt, jault, übt sich in laszivem Sprechgesang, vielfältiger geht’s nun wirklich nicht!

Der Name der Band kommt übrigens nicht von ungefähr – schließlich war ‚Hey Gravity‘ eine der Hitsingles von M.A.S.S., die es 2002 in die Top 5 der persönlichen Jahrescharts von DJ John Peel schaffte, dem wohl bekanntesten Radiomoderator der Welt.

Nach dem Ausstieg von JONNY GREEN formierten M.A.S.S. sich neu und von nun an nennen sie sich HEY GRAVITY!. An Stelle von Gitarrist JONNY trat ANNA HALL, die Ex-Gitarristin von Dirt Candy. ANDY MILLER unterstützt JUSTINE gesanglich und haut zusätzlich in die Saiten, PAUL HEGLAND spielt Bass und STUART McMILLAN sitzt am Schlagzeug – fertig ist das Line-Up der neuen Band aus alten Bandmitgliedern.

Die Aufnahmen zu ihrem Debütalbum Risen begannen 2005 in San Francisco mit dem Produzenten Jeff Saltzman, der ja bekanntermaßen ein Händchen für erfolgreiche Bands und gute Musik hat (The Killers, The Sounds). Das Abmischen übernahmen „The Macchiato Kids“ (u. a. David Bowie, Joy Division, New Order) und so kam eine mehr als gelungene Scheibe heraus.

Ungeschliffener Punk-Rock erhält auf Risen eine angemessene Portion Pop-Appeal. Hinter den harten Gitarren-Riffs und JUSTINES kraftvollem, stellenweise herrlich rotzigen Gesang entfalten sich wunderbare Pop-Hymnen – doch keine Sorge, das Ganze kommt keinesfalls zu poppig rüber. Die Gitarren schreddern immer ordentlich und JUSTINES Rockröhre tut ihr Übriges. Das Spektrum der Band ist weit gefächert, angefangen von dem infektiösen Opener ‚Risen‘, über das eindringliche ‚Bird in A Cage‘, das new-wavige ‚Inside Out‘, bis hin zu dem psychedelisch-bluesigem ‚Scumbag‘. Auch schön: das rock’n’rollige ‚Lonely‘ und nicht zu vergessen das fast schon als niedlich zu bezeichnende Duett ‚Everything‘ mit Eamon von den Brakes.

Risen: Ein Album, das pure Energie versprüht und einfach Spaß macht. Einige Songs brennen sich sofort in den Gehörgang ein, ohne dabei nervig zu wirken. Ganz im Gegenteil, man muss die Scheibe einfach noch einmal hören und noch einmal und noch einmal…

HEY GRAVITY!
Risen
(Dad/ Neo/ SonyBMG)
VÖ: 07.09.2007

Autor: [EMAIL=susanne.lang@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Susanne Lang[/EMAIL]

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