Interview mit DANKO JONES


Der Kanadier DANKO JONES ist bekannt für seine mitreißenden Rock’n’Roll-Shows. Am 17. Februar erscheint nun sein mittlerweile viertes Album [I]“Sleep Is The Enemy“[/I].

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Der Kanadier DANKO JONES ist bekannt für seine eindeutigen Rock`n`Roll-like Texte und seine mitreißenden Rock-Shows. Am 17. Februar erscheint nun sein mittlerweile viertes Full Length Album via Bad Taste Records: [I]Sleep Is The Enemy[/I].
Das Cover sieht so dermaßen harmlos aus, dass es womöglich zu einiger Verwirrung führen wird. Wer jedoch die ersten fünf Sekunden des Albums hört, weiß wie die Häschen laufen bzw. tanzen. Nämlich nach DANKOs Pfeife. Mitte Dezember trafen wir Mr. Dirty-Rock-Bastard himself im Berliner Adele Hotel und quetschten ihn aus. Was allerdings nicht schwer sein sollte, denn er erwies sich als echte Labertasche.

[B]Kannst Du uns in nicht mehr als 30 Worten sagen, warum irgendjemand Dein neues Album kaufen sollte?[/B]
Nein, kann ich nicht. Klar, wir veröffentlichen Platten natürlich, damit die Leute sie auch kaufen…aber ich bin nicht der Verkäufer-Typ, weißt du…Wir machen Musik und wenn das Leute mögen, mögen sie es.

[B]Es geht Euch also eigentlich ums spielen und Eure Alben sind nur ein Nebeneffekt?[/B]
Eigentlich sind die Platten nur ein Vorwand, um auf Tour zu gehen. Trotzdem steckt viel Arbeit in unseren Alben. Ich meine, wenn unsere Platten nicht gut wären, wären die Songs, die wir live spielen ja auch nicht besonders. Ich sage das nur, weil ich eben kein Verkäufer bin. Ich bin genauso gut im verkaufen wie Robert Plant, wenn Du verstehst, was ich meine. Es macht für mich einfach keinen Sinn zu sagen: „Mann, du solltest dieses Album unbedingt kaufen, denn es klingt unglaublich und die Songs sind auch Hammer!“ Versteh mich nicht falsch, natürlich sind unsere Songs großartig, und das neue Album ist wahrscheinlich das beste, das wir je gemacht haben. Das liegt eindeutig auch an der Arbeitsweise, die wir diesmal an den Tag gelegt haben. Wir hatten einfach viel mehr Zeit und konnten über mehrere Monate hinweg daran arbeiten. Wir haben erst mal zehn Tage aufgenommen, dann waren wir auf Tour, und während der Tour konnten wir uns die Aufnahmen nochmal in Ruhe anhören und entscheiden, was gut und was nicht so gut ist. Auf der ersten Tour haben wir auf diese Weise neun von zehn aufgenommenen Songs aussortiert. Dann haben wir wieder aufgenommen, gingen wieder auf Tour und so weiter…Wir hatten diesmal einfach den Raum, Abstand zu den Songs zu gewinnen und sie somit mit einer gewissen Distanz zu beurteilen. Normalerweise mietet man sich drei Monate in ´nem Studio ein und macht in dieser Zeit nichts anderes als aufzunehmen. Man hat dann aber keine Möglichkeit, sich zwischendurch mal anderen Einflüssen auszusetzen oder einfach mal die Umgebung zu wechseln. Diesmal hatten wir die Gelegenheit dazu und das war cool so. An einem Tag bist du im Studio, am nächsten fährst Du irgendwo durch Kalifornien, weißt Du, was ich meine?! Ich bin mir zwar nicht sicher, ob wir das noch einmal so machen werden, aber diese Arbeitsweise hat sich definitiv ausgezahlt.

[B]Diese komfortable Situation war also neu für Euch?[/B]
Ja. Bei den Aufnahmen zu [I]We Sweat Blood[/I] war das Studio gebucht, die Tour war komplett gebucht und wir hatten eine sehr enge Deadline, zu der wir fertig sein mussten, sonst hätten wir ein großes Problem gehabt. Es hat sehr viel Druck auf uns gelastet. Trotzdem haben wir meiner Meinung nach auch bei We Sweat Blood gute Arbeit geleistet, wenn man den ganzen Stress bedenkt, den wir hatten. Ich meine, es gab Leute, die während der Aufnahmen zu uns kamen und uns sagten: „Das schafft ihr nicht! Macht dieses Album nicht! Das kriegt ihr nicht hin!“ Und als das Album dann doch im Kasten war, sagten dieselben Leute: „Wow, das hätte ich nicht gedacht!“ Das war dann im Endeffekt schon auch befriedigend, aber es ist gut, dass wir diesmal mehr Zeit hatten. Ich glaube, wir konnten diesmal einfach mehr an den Songs, mehr an allem arbeiten, weil wir mehr Zeit hatten.

[B]Wenn Ihr immer wieder auf Tour wart, wo habt Ihr die Songs zu [I]Sleep Is The Enemy[/I] geschrieben? Im Hotelzimmer oder beim Soundcheck?[/B]
Nein. Das meiste hatte ich schon geschrieben, bevor wir ins Studio gegangen sind. Ich meine, ich stehe jeden Morgen so gegen Sechs auf und fange an, irgendetwas zu machen, weißt Du. So bin ich, eher der Frühaufsteher. In den letzten Tagen habe ich auch kaum geschlafen. Wahrscheinlich haben wir das neue Album deshalb auch [I]Sleep Is The Enemy[/I] genannt. Es hat einfach Sinn gemacht.

[B]Das neue Album ist deutlich catchier und melodiöser. Man nehme zum Beispiel Songs wie `Don´t Fall In Love` oder `First Date`. Kann man von einem neuen DANKO JONES-Sound sprechen. Wollt Ihr mehr Richtung Mainstream gehen? Ich meine, das Albumcover ist auch auffallend „schön“.[/B]
Das Ding ist, dass die Leute das Vordercover sehen konnten, bevor die Innenseite vom Booklet fertig war. Es sollte zwar schon ein deutlich netter aussehendes Cover werden, aber nicht so, wie viele es annehmen, wenn sie nur die Vorderseite sehen. Im Booklet gibt es Fotos, die auch dazugehören, und die sind ganz schön krank, sag ich Dir. Wir wollten ganz bewusst ein „schönes“ Cover, weil das [I]We Sweat Blood[/I]-Cover schon ziemlich klischeehaft gemacht war, mit Blut und der Gitarre und dem ganzen Zeug…Diesmal wollten wir das Gegenteil und haben uns eben für ein komplett weißes Cover entschieden. Trotzdem sind die Songs genauso hart, wie man es von uns kennt. Ich meine, es ist immer noch DANKO JONES. Wir wollten ein wenig catchier werden und die Heavyness trotzdem behalten. Ich spiele dieselben Gitarren wie auf [I]We Sweat Blood[/I], und wir ziehen immer noch unser Ding durch…harten Gitarrensound eben. Aber Du hast schon recht, wir wollten auch ein bisschen catchier werden, aber bestimmt nicht, weil wir auf Teufel komm raus im Radio gespielt werden müssen!

[B]Aber wurde die Platte nicht auch von einem neuen Typen gemastert?[/B]
Yeah, Ted Jensen. Er hat auch [I]American Idiot[/I] gemastert.

[B]Das sieht schon nach ´ner bewussten Entscheidung aus, sich kommerzieller zu orientieren.[/B]
Das einzig Ausschlaggebende bei dieser Entscheidung war die Tatsache, dass unser Mixer Ted Jensen kannte. Er sagte: „Ich kenne Ted Jensen. Ich frage ihn mal, ob er Bock hat, die Platte zu mastern.“ Und ich dachte einfach: „Yeah, cool!“ Nichts wie: „Yeah, das ist unser Weg in den Mainstream!“ Als ich hörte, dass Ted Jensen zugesagt hat, hab ich mir dann mal [I]American Idiot[/I] angehört. Und das ist schon ´ne ziemlich harte Platte. Ich meine hart in Bezug auf die Sounds. Und sie ist gut, ne gute Platte. Aber ich habe auch hauptsächlich auf den Sound und den Mix und so geachtet, weniger auf das Album an sich. Es ist eben eine laute Rock-Platte und definitiv catchy und Mainstream. Wir wollen auch gar nicht so klingen, aber von dem, was ich gehört habe, ist [I]American Idiot[/I] schon gut gemacht.

[B]Bei `Invisible` singt John Garcia die Backing Vocals. Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit ihm gekommen?[/B]
DAS war unser eigentlicher Schachzug, um ins Radio zu kommen! Nein, war nur ein Scherz. John Garcia´s Manager ist DANKO JONES-Fan, und als wir in Holland auf Tour waren, haben wir ihm ein Päckchen geschickt, um John mal reinhören zu lassen, und John fand´s echt cool. Er hat sich erst mal alle unsere Alben gekauft und uns für die Backing Vocals zu `Invisible` zugesagt, ohne den Song überhaupt zu kennen.

[B]Ihr kanntet John Garcia vorher also nicht persönlich?[/B]
Nein, das kam nur durch seinen Manager zustande. Das Label, das unsere Platten in Holland vertreibt, ist auch gleichzeitig Garcia´s Label für Europa, „Suburban“. Die haben das alles geregelt. John hörte unsere Alben und er mochte unseren Sound sehr und wurde Fan unserer Band. Als er `Invisible` dann schließlich hörte, hatte er auch richtig Bock drauf. Er hat dann seine Gesangsparts alleine aufgenommen und uns ne Kopie zugeschickt. Was er sang, entsprach exakt dem, was ich mir vorher in Gedanken vorgestellt hatte. Unglaublich! Während der Zusammenarbeit haben wir uns angefreundet und John kam dann auch vorbei, um uns live in L.A. zu sehen. Er stand ganz vorne und hat echt alles mitgesungen. Großartiger Typ! Ich hab auch schon ein paar von den neuen Hermano-Tracks gehört…just fuckin´ amazing!

[B]Du sagtest, Du wolltest sehen, ob Ihr eingängigere Songs schreiben und gleichzeitig heavy bleiben könnt. Habt Ihr besondere neue Einflüsse verarbeitet? Bei `Don´t Fall In Love` hatte ich das Gefühl, manchmal sogar ein bisschen Beach Boys rauszuhören.[/B]
Nicht wirklich. Den Beach Boys-Vergleich höre ich zum ersten Mal. Wenn es so klingt,…vielleicht war es so. Bewusst kann ich Dir das nicht sagen. Aber als ich im Studio war, dachte ich einmal: „Sagt mal, klingt der Song etwa wie Tears For Fears? Es hörte sich in dem Moment so an wie „Tears For Fears meets QOTSA“. Aber die anderen meinten: „Nein, nein. Ist schon gut so!“ Vielleicht hört man dem Song auch einfach an, dass wir ihn ihm Studio geschrieben haben.

[B]Könntest Du drei nicht-musikalische Einflüsse in Bezug auf das neue Album benennen?[/B]
Ähh…darüber muss ich nachdenken….Nein…It´s just girls and rock´n roll! Vielleicht ein Pornostar wie zum Beispiel Justine Jolie…meine Lieblings-Pornoqueen. Wenn Du sie nicht kennst, such ein bisschen im Internet. Es lohnt sich.

[B]Ich habe im VISIONS-Magazin Deine Review über Slayers [I]Reign In Blood [/I] gelesen und wie sehr Du die Gitarrenarbeit von Jeff Hannemann und Kerry King liebst. Hast Du schon mal darüber nachgedacht einen zweiten Gitarristen für eure Live-Shows zu engagieren?[/B]
Ja sicher. Ich habe erst letzte Nacht die DVD von Green Day gesehen, bevor ich schlafen gegangen bin, für die neuen Sachen holen sie einen zweiten Gitarristen auf die Bühne. Aber wenn sie Songs wie `Longview` oder so was spielen, verlässt er die Bühne. Ziemlich interessant. Ich meine, eine Band auf diesem Level kann das machen und es interessiert keinen. Also, wir haben darüber nachgedacht und ich habe einen Freund von mir gefragt, er spielte bei den Weiland Brothers. Eine 2-Mann Band lange vor den White Stripes und solchem Kram. Wir hatten ihn mal gefragt, aber zu dritt ist es besser. Ich meine, wenn wir mal so groß werden wie Green Day, ich [I]American Idiot [/I] schreibe und nicht alle Parts alleine spielen kann, wird da vielleicht jemand im Hintergrund sein. Das Gute an Rock`n`Roll ist: Du bekommst, was Du siehst. Diese Pop-Stars engagieren einen Haufen Session-Musiker und Tänzer, aber da besteht nie dieser Kontakt wie in einer Rockband. Jedesmal wenn ich von Bands höre, die einen Keyboarder im Hintergrund haben, frage ich mich: “Wieso ist der nicht auf der Bühne? Warum wird er nicht vorgestellt? Gehört der nicht zur Band?“ Wenn wir so etwas machen würden, dann muss er oder sie auch auf die Bandfotos. So ehrlich sollte Rock`n`Roll sein. Das hat jetzt nichts mit Green Day zu tun, sie haben ein Album mit mehr Parts geschrieben, als eine 3-Mann Band spielen kann.

[B]Schaust du auf die Verkaufzahlen?[/B]
Verkaufszahlen? Nein, gerade heutzutage mit dem Internet und so…

[B]Viele deiner Songs handeln von Liebe.[/B]
Ja, wir versuchen nicht die Welt mit einem Rocksong zu retten. BONO kann das tun.

[B]Was ist Liebe für Dich?[/B]
Es ist ein obligatorischer Schmerz in deinem Arsch. Du brauchst es, aber du willst es nicht.

[B]Tust du noch etwas hier in Berlin außer Interviews zu geben?[/B]
Ja, ich bleibe zwei Tage in Berlin. Morgen werde ich ein wenig Studioarbeit machen, freiwillig. Ziemlich cool. Aber ich kann da jetzt nicht drüber sprechen, es ist kein Seitenprojekt.

[B]Du hast auch einen Judas Priest-Song eingespielt für ein Tribut Album, stimmt’s? [/B]
Nein…nicht Judas Priest. Ich würde gern, aber wir haben einen Elvis Costello-Song eingespielt für einen Werbespot in Amerika.

[B]Ach ja, welchen denn?[/B]
Wir spielten `Pump It Up` vor drei Jahren für Born A Lion, den wollten wir als B-Seite verwenden, was wir aber nie getan haben. Dann sprach uns ein amerikanisches Label an und hat uns vorgeschlagen, einen Song der Warn Brothers aufzunehmen. Wir dachten uns: „Was für ein schleimiger Song!“ und sagten: „Ja klar, aber wir haben hier diesen Elvis Costello Song. Wollt ihr den nehmen?“ und sie haben ihr O.K. gegeben. Im Februar gehen wir für drei Tage ins Studio und vielleicht nehmen wir ein paar Cover-Songs auf. Es macht Spaß, du musst nichts schreiben, es ist alles schon für dich geschrieben worden.

[B]Welche Songs wollt ihr denn aufnehmen?[/B]
Na ja, wenn du Judas Priest sagst, dann würde ich gerne `You`ve Got Another Thing Comin` nehmen oder `The Ripper` oder `United` [stimmt den Song an]. `The Ripper` wäre cool. [singt:“Jack the Knife. The Rippeeeerrrrr!”]

[B]Was ist mit einem Slayer-Song?[/B]
Oh Gott, nein! Es ist zu schnell. Aber eine gute Idee, ich würde `Mandatory Suicide` nehmen, der ist sehr langsam. Aber weißt du, J.C. will einen Clash-Song nehmen und ich einen Bad Brains- oder Police-Song. Wir haben darüber gesprochen, als wir in Kanada auf Tour waren, wir haben für Nickelback eröffnet. Sie sind große DANKO JONES Fans und haben uns persönlich gefragt. Und wir dachten; „WIRKLICH?!? …Sicher!“ Es ist super, zehntausender Hallen jeden Abend, Hockey-Hallen, und wir haben da zwei Wochen gespielt. Der Wahnsinn. Die Sache mit Nickelback ist, sie sind sehr Mainstream, so ist auch ihr Publikum, und einige von ihnen haben wahrscheinlich noch nie eine Band wie DANKO JONES gehört. Also warum holen sich Nickelback nicht zwei weitere Mainstream-Radio-Rock Bands? Viele haben uns gefragt, warum wie diese Tour machen. „Weil wir zehntausend Leute bespielen werden, die nie zuvor Rock`n`Roll gehört haben. Warum nicht, mann!“ Und es ist mir egal, ob sie uns nicht sehen wollen. Ich bin bereit dafür. Wir sind sieben Monate durch Amerika getourt, davon waren gerade mal drei Wochen unsere eigenen Headliner-Shows. Wir waren Support für Flogging Molly, Our Lady Peace, den Supersuckers und der International Noise Conspiracy bis hin zu Mando Diao. Die Leute waren nicht wegen uns da, aber wir wollten alle überzeugen…Am Ende der Amerika-Tour habe ich nur darauf gewartet, dass uns jemand anmacht.
Zum Beispiel: Ein Typ sagt: “Fuck you!” 1200 Leute in Philadelphia. Ausverkauft. Aber sie waren nicht da, um uns zu sehen, sie waren da, um Our Lady Peace zu sehen. Und er sagt „Fuck You!“ zwischen zwei Songs, und alle haben es gehört und haben gelacht…UNS ausgelacht. Und ich sage: „Fuck me? F.U.C.K. ME???“ Es war oben vom Balkon. “Du sagst zu mir: Fuck me? Es ist nicht so, dass du zu jemandem ‚Fuck off!‘ sagst. Alle, los sagt dem Kerl da oben: Fuck you!” Und die ganze Halle brüllte “FUCK YOU!” Und ich: “Siehst du, jetzt sagen 1200 Leute zu dir: Fuck you“ Und die Halle tobte. Aber es gab einen kurzen Moment, an dem ich leise gehofft hatte: „Bitte sagt ‚Fuck you‘, bitte sagt ‚Fuck you‘.“

Das Interview führten Marceese und Haris.

Am 17. Februar 2006 erscheint DANKO JONES‘ neues Album [I]Sleep Is The Enemy[/I] bei Bad Taste Records, und am Donnerstag, den 30. März 06 rockt DANKO JONES den Berliner Postbahnhof.

[LEFT]www.dankojones.com
www.badtasterecords.com

Fotos: © Danko Jones

Autor: [EMAIL=marceese@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]marceese[/EMAIL][/LEFT]

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