Jay. – Sink Bumps

JAY. hat einen guten Lauf: Drei Monate nach seinem fünften Night Loops-Album erscheint eine neue EP, die wieder eleganten Jazzhop mit HipHop-Historytelling verbindet. Auch das Cover zeigt die Faszination des Miami-Produzenten für die Großstadt.

Erneut wird der Gesang alter Männer und Frauen genutzt („Illuminate“, „Tha Gods“). Von solch epischen Samples träumt wohl so mancher Rapper. Lyrics verwendet Jay. nur von denen, die er schätzt. Da wäre zunächst MADVILLAINs „Meat Grinder“ („Eve“). Aber auch den klassischen Disstrack „Ether“ von NAS („The King“), der antikommerziell aber homophob angehaucht war. Jay. erinnert hier an den großen Beef zwischen JAY-Z und NAS, wobei er letzteren bevorzugt, obwohl Jay-Z die Fehde anschließend mit dem Freestyle „Supa Ugly“ für sich entschied.

Hört man instrumentale Tracks wie „Flare“ wird deutlich, dass Jay.s Beats das gewisse Etwas haben, um kurze Stimmungen in Songs festzuhalten und nachhaltig einzusetzen.

Jay.
Sink Bumps
(Selbstvertrieb)
VÖ: 30.04.19

Jay. bei Soundcloud

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