JIMMY EAT WORLD – Chase This Light


Auf dem Weg zur Vollkommenheit.



JIMMY EAT WORLD müssen sich seit Jahren den „Vorwurf“ gefallen lassen, den Emo-Rock für die Indie-Klientel hoffähig gemacht zu haben, trotzdem aber ihre alten Fans weiterhin aufs Beste zu bedienen. Sie sind eine Band, die (insbesondere auf der Bühne) ungemein viel Muckertum raushängen lässt, eigentlich vollkommen uncool ist und dennoch alle paar Jahre wieder ein Album vorlegt, das man einfach nur lieben kann.

So auch mit Chase This Light. Gleich der Opener ‚Big Casino‘ (gleichzeitig die erste Singleauskopplung) macht klar, dass die wohlbekannten Tugenden – und das heißt vor allem Hooks, Hooks, Hooks – weiter gepflegt und zur Perfektion getrieben wurden. Praktisch jeder einzelne Song ist ein potentieller JIMMY-Klassiker, wobei besonders positiv wirkt, dass man sich zu erstaunlich großen Teilen an zackig rockende Uptempo-Nummern gewagt hat. Dazu kommen schleppende Epen wie ‚Be Sensible‘ und das ungemein intensive ‚Gotta Be Somebody’s Blues‘, die für ein insgesamt sehr ausgewogenes Erlebnis sorgen. Vielleicht ist Chase This Light tatsächlich das bisher perfekteste Album von JIMMY EAT WORLD.

Übrigens, dass Nevermind-Produzent BUTCH VIG bei Chase This Light an den Reglern saß, ist praktisch nicht auffällig. Auch das darf man als Kompliment werten.

JIMMY EAT WORLD
Chase This Light
(Interscope/Universal)
VÖ: 19.10.2007

www.jimmy-eat-world.de
www.myspace.com/jimmyeatworld
www.interscope.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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