KAM:AS – Neverstate


Schwere Köpfe mit Ecken und Kanten.



Es war sicherlich nicht zu erwarten, dass KAM:AS mit ihrem vierten Album Neverstate dem Hörer glatte, seichte Popsongs vorlegen, auch wenn der Vorgänger Panic Among Whales überraschend ruhig und auf gewisse Weise teilweise gar folkig daherkam ( – nur eine Chance geben und versuchen, sich auf sie einzulassen.

Und dieses Prinzip bestätigt auch das aktuelle Werk. Auf Neverstate befinden sich Songs mit einem ordentlichen Schaden. Überall Ecken und Kanten, an denen man sich stoßen könnte, wenn man mit diesem Koloss aus Math/Post-Rock nicht vertraut ist, und diesmal sprühen hier und da sogar ein paar metal-lastige Funken. Es empfiehlt sich daher, mehrmals hinzuhören, um einen Draht aufzubauen. Und dann kann man definitiv eine Menge Spaß mit diesen Songs haben.

In sich ist das Album nämlich völlig stimmig, und selbst die zweite CD, auf der sich nur ein Song befindet, der eine 40-minütige, instrumentale Jamsession dokumentiert, macht im KAM:AS-Kosmos völlig Sinn.

KAM:AS
Neverstate
(Sinnbus/ Alive)
VÖ: 03.04.2009

www.comeus.de
www.myspace.com/comeus
www.sinnbus.de

Autor: [EMAIL=eric.ahrens@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Eric Ahrens[/EMAIL]

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmail