KAT FRANKIE – Pocketknife


Wenn der Winter einen Soundtrack hätte…



Die Wahlberlinerin KAT FRANKIE füllt mit ihrem Debütalbum Pocketknife eine große Lücke in der hauptstädtischen Musiklandschaft, denn mit ihren wunderbar einfachen folkig klingenden Songs und ihrer warmen weiblichen Stimme erschließt sie klangliches Neuland.

Nachdem KAT FRANKIE in den Vororten von Sydney aufwuchs, begann sie bereits mit sechs Jahren, die ersten Lieder zu schreiben, und durch die umfassende Folk-Plattensammlung ihrer Mutter entwickelte sie schnell eine Liebe zur Gitarre und dem Sound von Simon & Garfunkel, Bread und Carly Simon. Darauf folgte eine Zeit im Schulchor und der Besuch einer Kunstschule. Sie griff später selbst zur Gitarre und lernte eigenständig die Songs ihrer Jugendhelden zu spielen und eigene Stücke der Gitarre zu entlocken. 2002 folgten die ersten Auftritte, und KAT FRANKIE verschaffte sich einen Namen in der australischen Folkszene. 2003 veröffentlichte sie ihre erste EP Outside, und ein Jahr später verschlug es sie in den Berliner Bezirk Kreuzberg, wo sie schnell ein fester Bestandteil des sehr lebendigen, aber vorwiegend männlichen Singer/Sonwriter-Undergrounds wurde.

Jetzt veröffentlicht sie zusammen mit ihrer Studioband, die sie für einige ausgewählte Konzerte auch auf der Bühne begleitet, ihren ersten Langspieler und zeigt den Jungs, wo der Folkhammer hängt. Nachdem sie eine kurze „Einsingübung“ vollführt, erklingt der eigentliche Opener ‚Boy Wolf‘ und kommt die ersten Minuten nur mit Akustikgitarre und KAT FRANKIEs wunderbar warm klingender Stimme aus. Sie leidet und haucht düstere Bilder in den Raum, kriecht anmutig mit ihrem Gesang langsam höher. Ton um Ton bildet sich eine unglaubliche Spannung, die durch eine plötzliche Millisekunde der Ruhe wieder verfliegt. Das Klavier hebt die Erwartungen des Hörers bis ins Unermessliche, und KAT FRANKIE befindet sich jetzt bereits eine Oktave höher und brilliert auch dort. Bei dieser herausragenden Stimme ist es kein Wunder, dass ihr 2005 der „Jaxter Award“ für junge australische Songwriter verliehen wurde.

Weiter geht es nach ‚Everything Everything‘ mit ‚Fake‘, in dem eine tänzelnde Gitarre auf den Hörer wartet und selbst Alanis Morissette die Gesangsparts nicht hätte besser singen können. ‚The Tops‘ sichert sich dann endgültig einen Platz in den persönlichen Song-Rotationen und ist gleichzeitig ein weiterer Titel mit Radiopotenzial auf der Platte. In ‚Blameless‘ leidet KAT FRANKIE zusammen mit ein paar Streichern, schüttet ihre Seele aus und sichert auch den folgenden Titeln, wie der melancholischen Ballade ‚Going Way‘ oder dem wunderbar dramatischen ‚Say It Ain’T So‘ noch genügend Aufmerksamkeit zu.

Pocketknife fässt beeindruckend zusammen, was KAT FRANKIE an musikalischen Nuancen aufzuweisen hat. Zwischen sturmartigen Bandstücken machen sich leise verspielte Gitarrenstücke breit und lassen die männlichen Kollegen im winterlichen Matsch stehen. Besonders live wird KAT FRANKIEs Performance zum einschneidenden Erlebnis. Wer sich diese neue Hoffnung am Berliner Folkhimmel nicht entgehen lassen will, sollte am 24.01.2008 in den Privatklub der Special-Record-Release-Party beiwohnen und das Taschenmesser von KAT FRANKIE an der eigenen Haut spüren.

KAT FRANKIE
Pocketknife
(Solaris Empire)
VÖ: 18.01.2008

KAT FRANKIE – Record-Release-Party

Datum: Do 24.01.2008
Location: Privatklub (Pücklerstrasse 34, 10997 Berlin)
Beginn: 21:00Uhr
Eintritt: 7 €

www.katfrankie.com
www.myspace.com/soundslikekatfrankie
www.solaris-empire.de
www.privatclub-berlin.de

Autor: [EMAIL=julius.barg@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Julius Barg[/EMAIL]

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedintumblrmail