KATHLEEN EDWARDS – Asking For Flowers


Schwierige Themen, leichtfüßige Umsetzung.



Eine gelungene Mischung aus souveräner Alt. Country-Schunkelei und nicht ganz anspruchslosen Texten legt KATHLEEN EDWARDS mit ihrem dritten Album vor. Die Kanadierin wurde hörbar mit klassischem amerikanischen Rock à la Tom Petty sozialisiert – auch auf Asking For Flowers gibt es entsprechend geradlinige Nummern (‚Oh Canada‘, ‚The Cheapest Key‘) und dazu folkige Songwriter-Stücke (‚Scared At Night‘, ‚Sure As Shit‘). Mittendrin scheinen Lapsteel und Fender Rhodes gerne mal hindurch, Zuckerguss in Geigenform gibt es zum Glück nur selten, auch wenn die Platte insgesamt sehr glatt produziert wurde.

Unter der so einschmeichelnden musikalischen Oberfläche verbergen sich allerdings durchaus Themen mit Tiefgang. So wird in ‚Oil Man’s War‘ der Krieg im Irak kritisiert. Tod, Missbrauch, Rassismus und Chauvinismus sind weitere Eckpunkte der glücklicherweise nicht ganz humorlosen EDWARDSschen Lyrik, präsentiert immer mit süßlicher Stimme, die irgendwo in Richtung Sheryl Crow zu verorten ist.

KATHLEEN EDWARDS
Asking For Flowers
(Decca/ Universal)
VÖ: 15.08.2008

www.myspace.com/kathleenedwards
www.kathleenedwards.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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