KLABUNDE – Pale Blossoms


Erhabene Songwriter-Gemütlicheit aus Berlin.



Mit bislang vier Veröffentlichungen (davon eine Live-Platte) hat BORIS KLABUNDE sich den Ruf erspielt, der aktuell wohl überzeugendste hiesige Nick Drake-Ersatz zu sein. Dieser Vergleich, so nett er auch gemeint ist, deckt freilich nicht das gesamte Spektrum des Berliner Singer/Songwriters ab (schließlich könnte man in ihm auch einen etwas weniger grummligen Kurt Wagner entdecken), gibt aber durchaus die korrekte Richtung vor. Und schließlich gibt es auch Schlimmeres, als mit den Größen seiner Zunft in eine Reihe gestellt zu werden.

Das aktuelle Album Pale Blossoms erscheint nun bei Kitty Solaris-Label „Solaris Empire“ und wird hoffentlich auch mal für einen kleinen Popularitätsschub beim Herrn KLABUNDE sorgen. Natürlich, besonders spektakulär fallen die elf Songs nicht aus, aber wie sollte das in diesem Genre auch gehen? Allerdings zeigen sie KLABUNDE in ganzer Bandbreite und zudem in Höchstform. Von leicht schunklig (‚Orange Dude‘) bis zeitlupenhaft träge (‚Echo’s Been Sent‘) ist alles wunderbar warm, aber auch angenehm sparsam instrumentiert, und insbesondere der gezielte Einsatz von Kontrabass und Cello erzeugt eine herrlich antiquierte Grundstimmung.

KLABUNDE
Pale Blossoms
(Solaris Empire/ Broken Silence)
VÖ: 12.10.2007

www.borisklabunde.com
www.myspace.com/klabunde
www.solaris-empire.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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