LILY ELECTRIC – You’re In The Painting You Saw


Lily macht keinen Girlie-Pop.



Dieser Tage veröffentlicht die Band LILY ELECTRIC ihr Debütalbum You´re In The Painting You Saw. Doch wer vom Bandnamen auf eine fragile Frauenstimme mit Akustikgitarre schließt, der liegt daneben. Denn hier stehen vier Herren aus Dänemark, die inzwischen in Berlin ansässig sind, hinter Instrument und Mikrophon. Auch der Titel und das Cover ihres Album führen auf eine falsche Fährte und lassen auf einen eher kopf- und kunstlastigen Inhalt schließen.

Stattdessen gibt es hier verteilt auf 12 Songs beinah klassischen Indierock, der, angereichert mit ein paar verspielten Elementen, über die gesamte Spielzeit äußerst abwechslungsreich gestaltet wird. Natürlich bleiben Querverweise nie aus. Und so hört man sie auch hier mal mehr (Oasis), mal weniger (Sonic Youth) erklingen, doch in keinem Moment unangenehm aufstoßen. Abwechslungsreiche Gitarren und Gesangsmelodien lassen nirgendwo Langeweile aufkommen.

Die Grundstimmung dieses Album ist optimistisch und eignet sich perfekt für Autofahrten Richtung Festivals und Strandpartys. Wenn man der Musik keine besondere Tiefgründigkeit abverlangt, liegt man bei LILY ELECTRIC und ihrem Debütalbum genau richtig.

LILY ELECTRIC
You’re In The Painting You Saw
(Indigo)
VÖ: 17.04.2009

LILY ELECTRIC am 23.05.09 live in Berlin/ Bang Bang Club

www.myspace.com/lilyelectric

Autor: [EMAIL=eric.ahrens@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Eric Ahrens[/EMAIL]

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