LOCAL NATIVES – Gorilla Manor


Folk vorsichtig erweitert.



In letzter Zeit gab es ja einiges zu feiern in Sachen Neo-Folk, oder wie immer man es bezeichnen wollte, was Bands wie Fleet Foxes, Noah And The Whale, Mumford & Sons und Co. dahinzauberten. Das Bindeglied zum etwas „cooleren“ Indie-Mikrokosmos fehlte bisher aber irgendwie. Eine Lücke, die vielleicht die LOCAL NATIVES füllen.

Jenes amerikanische Trio legt mit Gorilla Manor sein Debütalbum hin. Und auch hier fehlen sie nicht, die fast schon prototypischen Crosby Stills Nash & Young-Stimmsätze. Und arrangementtechnisch sind Ingredienzen wie üppige Streicher, zärtliches Gitarrengezupfe oder Xylophon-Flächen gegenwärtig. Die nicht selten stampfenden, geachtelten Beats hingegen erinnern dann doch eher an das, was man vielleicht auf der Tanzfläche verorten würde. Freilich nicht durchgängig, nicht aufdringlich und wohl nicht mit dem Ziel versehen, sich für schweißtreibende Samstagnächte anzubiedern. Würde auch nicht funktionieren. Könnte aber durchaus den einen oder anderen, der diesen heimeligen Klängen bisher abgeneigt war, zum längeren Zuhören veranlassen.

LOCAL NATIVES
Gorilla Manor
(Infectious/ Pias)
VÖ: 29.01.2010

LIVE-KONZERT:
02.02.2010: Bang Bang Club

www.myspace.com/localnatives
www.infectiousmusicuk.com/

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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