MARK BRAGG – Bear Music

Keine Musik für Kuschelbären ist das …



… soviel kann man schon mal vorausschicken. Dabei sieht MARK BRAGG eigentlich ganz putzig aus. Offenbar (das zumindest lassen die Promo-Fotos vermuten) läuft der Kanadier stets mit einem kauzigen Monty Python-Lächeln und weit aufgerissenen Augen durch die Welt.

Musikalisch hingegen zielt er eher irgendwo zwischen Nick Cave, Tom Waits, folkiges Singer/Songwritertum und Americana-schwangeren Rock. Das Ergebnis sind stets ein wenig freakig anmutende, oft um wenige Akkorde herumwabernde Songs, denen zumeist eine leicht paranoide Stimmung zugrunde liegt. Vom rohen Lärm bis zur klassischen Songwriter-Erzählung reicht BRAGGs Spektrum; über der fast immer vorhandenen Orgel knurren knarzige Gitarren in kurzen Ausbrüchen. Das klingt beim ersten Durchgang noch wenig aufregend (eben wegen der auf der Hand liegenden Assoziationen), beim zweiten und dritten schon seltsam, und danach zunehmend charmant. Man gebe MARK BRAGG also mehr als eine Chance.

MARK BRAGG
Bear Music
(Bellwether Music/ H’art)
VÖ: 20.09.2006

MARK BRAGG am 14.12.06 und 15.12.06 (tbc) live in Berlin/ Columbiahalle (Support BOSS HOSS)

www.markbragg.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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