MINOR MOUNTAINEER – Apollo Songs

[b]Ein sehr verträumtes und kuscheliges Album, perfekt also, um den nahenden Herbst zu begleiten. Und dass es sich um ein Debütalbum handelt, wertet dies noch zusätzlich auf.



MINOR MOUNTAINEER sind sechs Kölner, die sich einer ganzen Reihe von Instrumenten bedienen, um einen sehr getragenen und einfühlsamen Sound zu erschaffen. Neben der Standardinstrumentierung einer Rockband bringen sie auch Vibraphon, Cello, Akkordeon, Trompete und Klavier mit ein, was für klangliche Vielfalt sorgt.

Musikalisch orientieren sie sich stark an Bands wie Bright Eyes oder Karate, der Song ‚Fresh Kills‘ erinnert aber auch sehr an Readymade. Durch die meist im Vordergrund stehende Stimme ist der Singer-Songwriter Einschlag auf [i]Apollo Songs[/i] sehr gegenwärtig.
Das Album ist, mit Ausnahme der beiden temporeichen Indiepopsongs ‚New 11/17‘ und ‚Cowpunk Blues‘, wie aus einem Guss – nicht langweilig, aber in einer gleichbleibend nachdenklichen Gefühlslage.
Immer wieder glitzert auch ein Hauch von Robert Smith-Verzweiflung im Gesang durch, beim Opener ‚Everything Glows‘ zum Beispiel, an dem auch das schöne und stets wiederholte Klaviermotiv entzückt. Auch so manches Postrockmotiv lässt sich in ihren Songs erkennen. ‚Missing The Rockslide‘ etwa beginnt ruhig wie eine Predigt, ein weiser und entschiedener Vortrag, wird später aber rauer und endet am instrumentalen Höhepunkt.

Das Album fühlt sich an wie der Soundtrack zur Reise durch eine idyllische Landschaft, wie sie auch auf dem Cover zu erahnen ist. Nachdenklich, unaufgeregt und mit vielen interessanten Details.

MINOR MOUNTAINEER
[i]Apollo Songs[/i]
(Unter Schafen/ AL!VE)
VÖ: 05.09.2005

www.minor-mountaineer.de
www.unterschafen.de
www.glanzzeit-promotion.com

Autor: [EMAIL=alexander.eckstein@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]Alexander Eckstein [/EMAIL]

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