MONSTER MAGNET am 18.03. 2004 in der Columbiahalle

Ein Abend im Zeichen des Rock! Neben den Mannen um DAVE WYNDORF waren außerdem die Skandinavier GLUECIFER und THE QUILL mit am Start.

„Rock is Alive! Unter dem Motto des neuen MONSTER MAGNET Longplayers Monolithic Baby! stand die ganze Veranstaltung in der Columbiahalle, die gegen 20.15 Uhr von den schwedischen Rockern THE QUILL eröffnet wurde. Hierzulande relativ unbekannt, gaben sich die Skandinavier die größte Mühe, dem verwöhnten und schwer aus der Reserve zu lockenden Berliner Publikum den Spirit of Rock nahezubringen. Seit Mitte der Neunziger ihr erster Silberling erschien, sind die Schweden regelmäßig mit neuen Veröffentlichungen am Start; letztes Album Hooray! It’s a deathtrip wurde letzten September bei SPV released. Und dass sie ihr Handwerk beherrschen, war spätestens bei ‚American Powder‘ klar und brachte Bewegung in die bis dato eher ruhigen, auf die Headliner wartenden Berliner. Aber als Support hat man es immer schwer und grade als die Masse sich zuckend in Bewegung setzte, war es auch schon wieder vorbei; kurze Umbaupause und pünktlich um 21 Uhr betraten GLUECIFER die Bühne.

Und Verwirrung machte sich breit: diese etwas sonderbar anmutenden Gestalten mit kurzen Haaren und Sonnenbrillen sollen sich dem Rock verschrieben haben? Aber die Zweifel verflogen mit dem Erklingen des ersten Riffs recht schnell, GLUECIFER rocken! Und zwar straight nach vorne und nicht zu knapp! Augen zu und ein wenig Fantasie und man kann sich durchaus vorstellen, zu den Klängen des neuen Albums der Norweger Automatic Thrill (VÖ: 26. Januar 2004, SPV) die Route 66 runterzubrettern. Um ehrlich zu sein, habe ich in letzter Zeit selten eine so gute Liveband gesehen und wenn es nach mir gegangen wäre, hätten die Jungs um Frontmann Biff Malibu ruhig noch ein wenig länger ihre Show abziehen können, wobei 45 Minuten Spielzeit für eine Supportband auch schon nicht übel waren.

Gegen kurz nach 22 Uhr war es dann soweit, die Headliner MONSTER MAGNET, allen voran der charismatische DAVE WYNDORF, enterten die Stage. Vom ersten Ton an das Publikum fest im Griff, brachte spätestens der vierte Song ‚Powertrip‘ die Halle zum brodeln. Diesmal wurde gänzlich auf Go Go-Girls und großes Feuerwerk verzichtet, der Gig stand ausschließlich im Zeichen des Rock! Wobei natürlich alle bekannten Hits des Bullgod aus New Jersey zu Gehör kamen, ‚Negasonic Teenage Warhead‘, ‚Spacelord‘ und auch das neue ‚Monolithic Baby!‘ vom gleichnamigen Album (VÖ: 16. Februar 2004, SPV), eine Nummer, die durchaus ähnliche Hitqualitäten aufweist wie die erstgenannten, älteren Hits. Der gut gefüllten Halle schien die Show zu gefallen, Hooklines wurden mitgesungen und in den vorderen Reihen heftig das rockende Tanzbein geschwungen. Alles in allem eine gute Show, wobei der Award für den Spirit of Rock an diesem Abend ganz klar an GLUECIFER geht, Spacelord hin oder her. Rock on! “

http://www.monstermagnet.net
http://www.gluecifer.com

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