NOX AETERNA

Einflüsse: Nick Cave / 16 Horsepower / the Doors / Velvet Underground / Deep Purple / Hugo Race / Element of crime / Ton Steine Scherben / Tom Waits / Frumpy / Johnny Cash /

Klingt wie: Dark Rock (deutschsprachig)

Es war in Berlin im Jahre 1995, als im Herbst, da die grauen Schleier wieder allmählich die Stadt in ihren Bann zu ziehen drohten, sich etwas ereignen sollte. Vieles traf zusammen, was nicht abzusehen war und doch Ausschlag geben musste. Drei sehr unterschiedliche Charaktere mit ebenso unterschiedlichen Erfahrungen beschlossen, den Grundstein zu NOX AETERNA zu legen. Schleppend verrann die erste Zeit, da wir nur zu dritt waren, das heißt Daniel Weinhold an der Gitarre, Malte Dau am Bass und Arne Tolksdorf singend und mit der zweiten Gitarre. Unsere Heimat wurde ein Keller unter einem Kirchenschiff in Neukölln. Ein Schlagzeuger musste gefunden werden, doch stattdessen schloss sich uns Lorenz Huck an, der den Platz an der Orgel einzunehmen verstand. Weiterhin bestand das schon genannte Problem. Es war kein Schlagzeuger weit und breit aufzutreiben. Ein weiterer Neuzugang ereignete sich, Tobias Köhn stieß dazu, der neben Percussions viele Effekte analoger Art zum Besten gibt. Ein dreiviertel Jahr musste noch vergehen, und die Schlagzeuger wechselten stetig, bis uns die freudige Nachricht ereilte- es war gerade das Jahr 1998 angebrochen -, dass wir endlich einen geeigneten Schlagzeuger gefunden hatten. So kam Simon Flöge am Schlagzeug zu uns. Die bis dahin gedanklich konzipierten Songs konnten endlich in die Realität umgesetzt werden und bald waren wir so weit, die ersten Konzerte geben zu können. Am Ende des gleichen Jahres konnten wir elf Konzerte verbuchen. Immer neue Songs wurden hervorgebracht und mehr und mehr kristallisierte sich ein Stil heraus, der mit dem Prädikat „ewige Nacht“, ergo NOX AETERNA, eine Symbiose einzugehen schien. Dieses klare Bekenntnis, das dieser Namen birgt, führte auch zum Bruch mit unserem Sologitarristen Daniel Weinhold. Ein Jahr sollte es nun dauern, bis wir wieder Proben abhalten konnten. Die ganze Zeit über blieben wir in Kontakt und arbeiteten partiell an Texten und Songs, auch war bald ein Nachfolger für den verlorenen Gitarristen gefunden. Christopher Thomas übernahm die Sologitarre. Das Jahr 1999 verging ohne Proben und Konzerte, und als wir uns im Herbst 1999 wieder zusammentrafen, hatte sich vieles verändert. Es war Zeit vergangen, die Ansprüche gestiegen und die Vorstellungen wurden klarer. Wir bezogen unseren neuen Proberaum in Neukölln, in einem Hinterhofkeller in der Urbanstraße. Das Jahr 2000 brach an und wir auf. Studioaufnahmen waren zu meistern. Es folgten auch Konzerte, zum Beispiel in der Regenbogenfabrik oder im Flöz. Unternehme man den Versuch, die Musik NOX AETERNAS charakterisieren zu wollen, so müßten wohl bestimmte Schlagworte fallen. Dabei sind jedoch stilistische Definitionen immer unter Vorbehalt zu betrachten, denn so vielseitig wie die Musik der Band ist, so vielseitig sind auch die Meinungen des Publikums über die Stilfrage. Wie wäre es mit: „Deutschsprachiger Psychedelic-Rock à la NOX AETERNA“? Bildet Euch Euer Urteil auf dem nächsten Konzert.

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