OI VA VOI – Oi Va Voi

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Electric-Klezmer-Dance-Band.



Einiges hat sich bei OI VA VOI seit dem 2003er Debütalbum [i]Laughter Through Tears[/i] geändert. Sängerin und Aushängeschild KT TUNSTALL und auch Violinisten und Gründungsmitglied SOPHIE SOLOMON sind zugunsten ihrer Solokarrieren ausgestiegen. Da man aber weder auf Gesang, noch auf Violine verzichten wollte, musste irgendwo adäquater Ersatz gefunden werden. Mit ALICE McLAUGHLIN und ANNA PHOEBE ist dies mittlerweile gelungen und auch ein neuer neuer Produzent wurde für [i]Oi Va Voi[/i] gewonnen.

Kein Geringerer als MIKE SPENCER, der schon mit JAMIROQUAI und KYLIE MINOGUE gearbeitet hat, saß bei den Aufnahmen in Tel Aviv an den Reglern. Die Wahl fiel dabei nicht zuletzt wegen SPENCERs Erfahrung im Segment Weltmusik auf ihn. Denn diese Symbiose zeichnet auch OI VA VOI aus. Die Briten kombinieren Balkanmusik und jüdischen Klezmer mit Clubbeats. Vor allem die Klezmer-Einflüsse sind auf dem neuen Album, vermutlich aufgrund der Aufnahmen in Israel, deutlich stärker ausgeprägt als dies auf [i]Laughter Through Tears[/i] der Fall war.

Richtig stark ist [i]Oi Va Voi[/i] vor allem beim Opener ‚Yuri‘, einer Hommage an den ersten Menschen im All, und bei ‚Balkanik‘. Beiden Songs eint eine recht ausgelassene Atmosphäre, die mitreißt und Spaß macht.
Die eher ruhigen Passagen des Albums haben zwar auch Schönheiten zu bieten, etwa das Trip-Hop-lastige ‚Further Deeper‘ oder ‚Black Sheep‘, sind insgesamt aber nicht überraschend und eigenständig genug.

OI VA VOI
[i]Oi Va Voi[/i]
(V2/ Rough Trade)
VÖ: 27.04.2007

www.oi-va-voi.com
www.v2music.de
www.starkult.de

Autor: [EMAIL=alexander.eckstein@bands-in-berlin.com?Subject=Kontakt von der Website]Alexander Eckstein [/EMAIL]

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